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Qualität durch Ausbildung

Qualität kommt von Qualifikation. Das ist eine Binsenweisheit, die sich gerade am Bau bewahrheitet und für Bauherren immens wichtig ist.

„Unsere qualifizierten und meisterhaften Betriebe setzen alles daran, gute Qualität zu liefern“, so Georg Schareck. „Sie bilden ihren Nachwuchs entsprechend gut aus, und viele fertige Fachkräfte bilden sich weiter. Das zeigt auch die Erfahrung, die die baugewerblichen Verbände mit ihren Mitgliedsbetrieben machen.“
In Deutschland absolvieren derzeit knapp 40.000 Auszubildende eine Lehre auf dem Bau. Der Anteil der Frauen ist noch immer sehr gering. Er liegt derzeit in der bauhauptgewerblichen Ausbildung bei 2,1 Prozent und beim gewerblich-dualen Studium bei acht Prozent. Frauen bevorzugen hier mehr den kaufmännischen oder technischen Bereich. Zahlreiche junge Leute lassen sich in Berufen wie Zimmerer, Maurer oder Fliesenleger ausbilden. Insgesamt gibt es 18 Berufe allein im Bauhauptgewerbe.
Die besten jungen Gesellen messen sich nach ihrer Abschlussprüfung im Wettbewerb mit anderen Besten ihres Gewerks. In Schleswig-Holstein richten das Berufsförderungswerk des schleswig-holsteinischen Baugewerbes e.V.und der Baugewerbeverband Schleswig-Holstein gemeinsam mit einer Innung jedes Jahr im September den praktischen Landesleistungswettbewerb aus. Die Sieger hieraus tragen mit den Siegern anderer Bundesländer auf nationaler Ebene eine Challenge aus und können sogar bis in die Worldskills, die Weltmeisterschaft im Handwerk, gelangen, wo sie sich dem internationalen Vergleich stellen. Diesen brauchen sie nicht zu scheuen, da die deutsche duale Ausbildung mit Lernen in Betrieb und überbetrieblicher Ausbildungsstätte als hervorragend gilt.
Das bedeutet für den Bauherrn, dass er sich auf eine solide Bauausführung verlassen kann. Denn zum qualitativ guten Bauen gehören eben gut ausgebildete Fachkräfte und ein Zusammenspiel verschiedener Gewerke. Auf dem Bau ist heute mehr denn je Spezialwissen gefordert. Neben tradierten Arbeitsweisen und Wissen nehmen hochtechnisierte Arbeiten und die Digitalisierung immer mehr Raum ein.

Text: Ohrt; Foto: ©Ohrt

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