Einbruchschutz auf der NordBau: Polizei und QSN beraten Hausbesitzer

Unabhängige und individuelle Beratung der Polizei zum Thema Einbruchschutz

Auch dieses Jahr berät die Polizei zusammen mit der „Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord“ (QSN) auf der NordBau-Messe zum Thema Einbruchschutz – neutral und unabhängig. Voraussetzung für die Wirksamkeit der einbruchhemmenden Elemente sind zertifizierte Produkte sowie die fachgerechte Montage.

Ziel ist es, Einbrechern den schnellen Einstieg zu verwehren. Kommt nämlich ein Gelegenheitstäter nicht innerhalb von drei bis fünf Minuten ins Haus, bricht er den Versuch zumeist ab. Wenn dann noch während des Versuchs die Alarmanlage ausgelöst wird, ist der Einbruchschutz abgerundet.

Warum zertifizierte Sicherungstechnik wichtig ist

Speziell landesweit ausgebildete polizeiliche Präventionsbeamt*innen und Fachunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen sowie Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sorgen auf der Grundlage einheitlicher Pflichtenkataloge für die individuelle Beratung vor Ort. Die Fachfirmen und zusätzliche Informationen zum Thema Einbruchschutz finden Sie auf der Internetseite der Landespolizei S-H und unter www.k-einbruch.de. „Durch die praxisgerechte Zusammenarbeit zwischen Fachhandwerkern und Sicherheitsexperten der Polizei im Bereich der Einbruchsprävention erzielen wir eine Verbesserung des Einbruchschutzes in Schleswig-Holstein“, so die sicherungstechnischen Fachberater der Zentralstelle Polizeiliche Prävention. „Damit haben Sie als Hausbesitzer nicht nur die Möglichkeit, die richtigen Produkte auszuwählen, sondern sondern auch die zuverlässige hohe Qualität aus Ihrer Region für die qualifizierte Beratung und den Einbau von Sicherungseinrichtungen.“

Hier finden Sie die Experten auf der NordBau

In Halle 7 (Stand 7327) bietet die Polizei gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben der „Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord“ (QSN) Bau­herren, Haus- und Wohnungsbesitzern sowie Gewerbetreibenden neben vorbeugenden Verhaltensregeln auch firmenneutrale Empfehlungen zu geprüften einbruchhemmenden Produkten und zu kompetenten Einbaufirmen. Darüber hinaus können sich interessierte Eigentümer und Mieter im Beratungsraum der Landespolizei in Kiel über die Funktionsweise mechanischer und elek­tronischer Sicherheitstechnik informieren lassen. Beratungstermine erhalten Sie telefonisch unter 0431 / 16 06 55 55.

Einfache Verhaltensregeln

  • Beim Verlassen des Hauses – selbst für kurze Zeit – immer die Haustür abschließen, und zwar doppelt.
  • Auch Fenster, Balkon- und Terrassentür verschließen. Bedenken Sie: Gekippte Fenster erleichtern
    Einbrechern den Einstieg erheblich und gelten ggf. versicherungstechnisch sogar als offene Fenster.
  • Verstecken Sie den Schlüssel nie vor der Haustür oder an für Sie für den ersten Blick geeigneten Orten.
    Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder umgehend aus.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. durch überquellende Briefkästen,
    zugezogene Rollläden, ungemähten Rasen oder auch durch Posts in sozialen Medien.

 

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Zentralstelle Polizeiliche Prävention
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon 0431 / 16 06 55 55
www.polizei.schleswig-holstein.de

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