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Wohnen Mit Mehr Komfort

Wohnen mit mehr Komfort

Barrierefreies Wohnen ist für ältere Menschen ein wichtiges Thema. Auch viele junge Menschen, die neu bauen, achten schon heute auf die Zukunftsfähigkeit ihres Hauses in Sachen Altersgerechtigkeit.

„Komfort-Wohnen hat vor allem mit der Innenarchitektur des Hauses zu tun“, erläutert Ursula Geismann vom Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) und ergänzt: „Es geht darum, die eigene Gesundheit möglichst lange zu erhalten und zu fördern und dabei den individuellen und privaten Lebensstil zu bewahren.“ Von großem Vorteil ist etwa die bodentief eingebaute Dusche im Badezimmer. Sie ist für alle Generationen gleich attraktiv, denn sie erleichtert den Ein- und Ausstieg und vermeidet auch gefährliche Stolperstellen. Konkret sind bei Möbeln höhere Betten
zum leichteren Hineinlegen und Aufstehen angesagt. Ebenso höhere Sitzmöbel mit angenehmen Polstern, sei es als komfortabler Fernsehsessel mit elektrischen Hilfestellungen oder als bequemer Esssessel für langes Sitzen. Bei vielen neuen Polstermöbeln lassen sich wie im modernen Auto Memory Funktionen anlegen und digital abrufen. Die gemütlichste Liegeposition im Sessel wird eingestellt und nach dem Nickerchen hilft der Sessel beim Aufstehen. Ein weiteres wichtiges Wohnthema ist gutes Licht. LED-Lichttechnik macht es heute sehr einfach möglich, Küchenschränke und Kleiderschränke auszuleuchten oder unter dem Bettrahmen Lichtquellen mit Bewegungs-melder anzubringen, um nächtliches Tapsen im Dunkeln zu verhindern. Smart Home Technologien eignen sich für jede Generation, sind aber für älter werdende Menschen, die länger im eigenen Zuhause bleiben wollen, besonders vorteilhaft. Die Steuerung von Licht, Vorhängen, höhenverstellbaren Tischen, Musik-Sound und Dunstabzug kann heute via Tablet oder Handy gelenkt werden. In Zukunft wird es mehr Spracherkennung und -steuerung geben, so dass wirklich jeder noch so eingeschränkte Mensch alles bequem vom Sessel aus bedienen kann, Lüftung und Heizungstechnik inklusive. Diese Art von Bedienung muss im Idealfall intuitiv sein und sich ganz von allein erklären.

Foto: © Schramm Werkstätten/ VDM

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