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Nachträgliche Kerndämmung – ist sie ein wirtschaftlicher Beitrag zur Energieeinsparung? Zu diesem Thema bietet das Energie-Ausstellungszentrum SHeff-Z in Neumünster einen weiteren Fachvortrag an.

Bei der Veranstaltung am Mittwoch, dem 23. März, von 18-20 Uhr informiert Dipl.-Ing. Jürgen Depner von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) aus Kiel über die Hohlraumverfüllung von Bestandsgebäuden. „Das ist ein klassisch norddeutsches Thema, das eng mit den weit verbreiteten Verblendsteinfassaden verbunden ist.“ Vielfach wurden die Außenwände in zweischaliger Bauweise mit Luftschicht errichtet. Für einen großen Teil dieser Gebäude bietet sich eine nachträgliche Kerndämmung an, um den Wärmeverlust durch die Wand deutlich zu senken. „Es geht dabei um Substanzerhalt, Komfortgewinn und eine Ersparnis bei den Heizkosten“, sagt Jürgen Depner.

Hausbesitzer, die sich mit dem Thema beschäftigen, sollten einen Architekten, Ingenieur oder unabhängigen Energieberater aufsuchen, um einen individuellen Fahrplan für die Sanierung ihres Hauses zu erstellen. Beim SHeff-Treff wird der Referent neben der Kerndämmung auch Hinweise zur Innendämmung und Außendämmung (z.B. mit Wärmedämmverbundsystem) geben und über deren Vor- und Nachteile informieren.

Die Kerndämmung eines typischen Einfamilienhauses kostet etwa 25 Euro pro Quadratmeter Wandfläche. Mehr als zehn Prozent an Heizkosten lassen sich auf diese Weise einsparen. Damit rechnet sich die Investition schon nach wenigen Jahren. In der Ausstellung des SHeff-Z finden Interessierte umfangreiche Informationen zur nachträglichen Kerndämmung.

Foto: ©Isocell

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