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Neues Wohnen mit Barrierefreiheit

  • Bad

Für ältere Menschen ist eine barrierefrei gestaltete Wohnung unabdingbar. 90 Prozent aller Bundesbürger, so sagt die Statistik, wollen nicht ins Altersheim. Doch nicht nur behinderten, erkrankten oder älteren Menschen wird das Leben ohne Barrieren erleichtert. Auch junge, gesunde und aktive Menschen erfahren mehr Komfort. Und das Haus gewinnt an Wert.

Ein Neubau kann von vorneherein barrierefrei entworfen werden oder es werden Voraussetzungen für eine spätere Umgestaltung geschaffen. Und im Bestandsgebäude sind Wohnraumanpassungen mit Experten umsetzbar. „Die Betriebe, die unserer Gemeinschaft angehören, erkennen Barrieren, beraten herstellerunabhängig und erarbeiten Lösungen, die auf die individuellen Erfordernisse und Wünsche der Bewohner eingehen“, sagt Andrea Lüdtke, Sprecherin der Fachgemeinschaft barrierefreies Bauen + Wohnen. Organisiert sind hier Fachbetriebe unterschiedlicher Gewerke, die sich spezialisiert haben.

In der Küche kommen durchdachte Konzepte in Hinblick auf Ergonomie, Erreichbarkeit und Bewegungsfreiheit auch jüngeren Menschen zugute. Höhenverstellbare Arbeitsplatten, eine gute Beleuchtung und niedrig angebrachte Hängeschränke sind einige Beispiele.

Im Badezimmer sind „mitwachsende“ Installationen wie höhenverstellbare WCs oder Waschtische ein Zukunfts-
trend und hilfreich für Kinder und ältere Menschen. Eine bodengleiche Duschwanne sorgt für Komfort und lässt sich leicht reinigen. Wichtig sind Vorinstallationen, in die bei Bedarf Hebevorrichtungen oder Halterungen angebracht werden können.

Die Fachgemeinschaft mit ihren Betrieben berät gerne. Auf der NordBau zeigt sie einen elektrisch höhenverstellbaren Küchentisch, eine elektrisch verstellbare WC-Anlage sowie verschiedene Haltegriffe für ein behindertengerechtes Bad.

(Text: Orth; Foto: ©Foto: tdx/Brigitte Küchen/BHW Bausparkasse)

 

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