Überspringen zu Hauptinhalt
Weniger Kosten, Mehr Komfort

Weniger Kosten, mehr Komfort

Besser leben mit neuen Fenstern – das Naturmaterial Holz bietet Vorteile

Weniger Heizkosten, mehr Wohnkomfort und eine Wertsteigerung der Immobilie: Vieles spricht für die energetische Sanierung, wenn Häuser in die Jahre gekommen sind.

Wichtiger Baustein dabei: die Fenster. Sind sie 25 Jahre oder älter, lassen sich allein durch den Fenstertausch deutliche Einsparungen bei den Energiekosten erzielen. Moderne Holz- und Holz-Aluminium-Fenster sind hierfür bestens geeignet.
Durch alte Fenster mit Einfach- oder Zweifachverglasung geht viel zu viel kostbare Heizenergie verloren. Bis zu 25 Prozent Wärmeverlust können auf das Konto veralteter Fenster gehen.

Das gilt selbst für Isolierglasfenster, die vor 1995 eingebaut wurden. Fenster haben seither einen Innovationssprung vollzogen und sich zu echten High-Tech-Konstruktionen weiterentwickelt. Dreifach-Verglasung sowie mit Edelgas gefüllte Scheiben mit Metallbeschichtung sorgen im Zusammenspiel mit hoch wärmedämmenden Rahmen für minimalen Wärmeverlust und steigern die Energieeffizienz.

U-Wert kennzeichnet Wärmedämmung
Wie hoch die Dämmwirkung eines Fensters ist, drückt der so genannte U-Wert aus. Er setzt sich aus den Werten für Glasbereich und Rahmen zusammen. Dabei gilt: Je niedriger der U-Wert, umso besser die Wärmedämmung. Wer bei den Fensterrahmen auf Holz oder Holz-Aluminium setzt, nutzt die von Natur aus hervorragenden Dämmeigenschaften dieses Materials. „In Verbindung mit Wärmeschutzglas bringen es moderne Holz- oder Holz-Aluminium-Fenster auf U-Werte von 0,8 W/(m2K) und weniger“, sagt Heinz Blumenstein vom Bundesverband ProHolzfenster. „Deshalb sind sie auch für Niedrigenergie- und Passivhäuser erste Wahl.“

Mechanischer Einbruchschutz
Moderne Fenster bieten jedoch noch mehr Vorteile. Neben der Wärmedämmung sollte man das Augenmerk insbesondere auf Sicherheit und mechanische Einbruchhemmung legen. Hier kommt es auf Beschläge, Scheiben und Gesamtkonstruktion an. Von insgesamt sechs Widerstandsklassen (Resistance Class) wird für Wohngebäude mindestens RC 2 empfohlen. Holz- und Holz-Alufenster sind hier übrigens überlegen. Ein Vergleichstest hat ergeben, dass sie einem manuellen Angriff länger standhalten.

Lärmempfindlich? Auf Schallschutz achten!
Schon neue Fenster mit Dreifachverglasung reduzieren den Lärm von draußen um etwa 32 Dezibel (dB) und damit um rund 7 dB mehr als alte Fenster mit Einfachverglasung. Wer besonders lärmempfindlich ist oder an viel befahrenen Straßen wohnt, sollte spezielle Schallschutzfenster einbauen lassen. Damit sinkt die Lärmbelästigung um 45 dB und mehr. Auch hier punktet das Naturmaterial. Holz besitzt Merkmale, die andere Werkstoffe nur durch zusätzliche Dämmmaterialien erreichen können.

Komfortabel und barrierefrei
Nicht zuletzt sind Barrierefreiheit und Bedienkomfort Faktoren, die eine Überlegung wert sind. Schwellenfreie, genügend breite Fenstertüren und leichte Bedienbarkeit sind im Alter besonders wichtig. Aber auch die jüngere Generation schätzt den Komfort, den automatisierte Fenster-Funktionen bieten: Sicht- und Sonnenschutz sowie Lüftung lassen sich per Knopfdruck steuern, gegebenenfalls auch mit dem Smartphone von unterwegs aus.

Fördermittel nutzen
Wer sich über die Finanzierung Gedanken macht, sollte die Gunst der Stunde nutzen. Für den Fenstertausch können Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW-Programme „Energieeffizient sanieren“ und „Altersgerecht umbauen“ sehen einen Investitionskostenzuschuss auch für Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch vor. Gute Fensterbau-Fachbetriebe können hierzu detailliert beraten.

 

An den Anfang scrollen