Wohlfühloase heute umbauen und lange genießen

Komfortables Badezimmer im gehobenen Standard für jedes Alter

Um das passende Bad zu finden, hilft es sich zu fragen, welcher Bad-Typ man eigentlich ist. Zu Überlegungen dieser Art rät jedenfalls die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und hat zur Orientierung auch gleich vier verschiedene Bad-Typen beschrieben.

Der Komfort-Bad-Typ sucht im Badezimmer vor allem Unterstützung bei der Körperpflege, aber auch Genuss – eine angenehme Fußbodenheizung, eine heiße Dusche bei schöner Lichtstimmung, eine Sitzgelegenheit, ein wohltemperiertes Schaumbad, ein angewärmter Toilettensitz machen die Alltagsroutine zum angenehmen Ritual. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. „Das Badezimmer gibt mir ein gutes Gefühl“, schätzt der Komfort-Typ Verwöhn- und Support-Pakete einer modernen Badausstattung.

Für Komfort-Update beim täglichen Händewaschen: Berührungslose Armaturen entlasten auf Dauer Gelenke, sparen Wasser und sind zudem hygienisch. Foto: Hansa

Nicht erst im Alter weiß man Komfort zu schätzen – vor allem im Badezimmer. Wer in Hotels großzügige Walk-in-Duschen genossen und das saubere Gefühl nach dem Benutzen eines Dusch-WCs erlebt hat, wünscht sich diesen Komfort auch für sein Zuhause.

Mit integrierter Wasserreinigung, selbstreinigenden Brausen und geruchsreduzierenden Funktionen bietet das Dusch-WC hohen Komfort bei konsequentem Hygienefokus. Foto: Hans Grohe

Die Grenzen zwischen gehobenem Standard und Exklusivität sind hier fließend. Fest steht aber: Ein ergonomisches, altersgerechtes Bad ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für Selbstständigkeit bis ins hohe Alter. Auch in jüngeren Jahren kann sich das Badezimmer im Falle gesundheitlicher Einschränkungen als Knackpunkt bei der Bewältigung täglicher Herausforderungen erweisen, denn es spielt eine zentrale Rolle bei einer Fülle an körperlichen und seelischen Bedürfnissen.

Mit einer möglichst barrierefreien oder zumindest möglichst barrierearmen Gestaltung und ergonomisch hilfreichen Sanitärprodukten kann die Selbstständigkeit bis ins hohe Alter gelingen. So bleibt das Badezimmer ein Ort, an dem Sie sich gern aufhalten – Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Populärstes Beispiel für ein Komfort-Update ist der Austausch einer Badewanne gegen eine bodenebene Dusche. Das gefällt jungen wie älteren Menschen. Doch gerade unter dem Aspekt der Altersvorsorge gilt: Wer sein normales Leben möglichst lange genießen will, sollte rechtzeitig und präventiv sein Wohnumfeld altersfit gestalten.

Solche Umbaumaßnahmen mit einem SHK-Profi sollten Sie nicht auf die zu lange Bank schieben. Irgendwann jenseits der 60 haben Sie nämlich immer weniger Lust und Energie für größere Umbauaktionen. Wer sein Bad heute zur Wohlfühloase umbaut, kann es zudem bereits morgen genießen und hat lange etwas von seiner Investition.

Die einfachste Maßnahme mit Komfortgewinn startet beim WC. Spülrandlose Techniken bei der Keramik, wassersparende Unterputzspülkästen mit Zwei-Mengen-Spülung und ein WC-Sitz mit Absenkautomatik bringen neben dem Plus an Komfort auch ein Minus bei Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch.

Hilfestellung im Badezimmer: Ob beim Aufstehen von der Toilette oder beim Ein- und Ausstieg aus der Dusche – stabile Haltegriffe geben Sicherheit und unterstützen die Beweglichkeit. Foto: Hewi

Mit dem heute in vielen Preisklassen erhältlichen Dusch-WC wird die Komfort-Routine wirklich easy. Ein stabiler Griff hilft in jeder Lebenslage beim Aufstehen. Eine bodenebene Walk-in-Dusche mit transparenten Glaswänden oder eine zusammenklappbare Duschabtrennung sind praktisch und können zudem kleine Badezimmer optisch erweitern. Nach dem Duschen oder beim Zähneputzen einfach mal kurz Platz nehmen: Sitzgelegenheiten im Bad bieten Komfort und Sicherheit. Moderne Duschsitze fügen sich harmonisch ins Ambiente und laden zum Ausruhen ein. Eine klare Sicherheitsfrage sind Thermostat-Armaturen. Sie sorgen für eine gleichmäßige und sparsame Regelung.

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