Fünf Faktoren, mit denen Sie Ihren Garten fit für die Zukunft machen Die Klimaveränderung hat spürbare Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Lange Trockenperioden und unerbittliche Starkniederschläge sind die Herausforderung der…

Klimaanpassung: So schützen Sie Ihre Immobilie vor Hitze und Starkregen
Amtliche Hitzewarnungen, mehrere Tage mit Temperaturen deutlich über 30 Grad und zunehmende Starkregenereignisse zeigen uns: Der Klimawandel betrifft uns direkt vor Ort.
Besonders Gebäude geraten dabei zunehmend unter Druck. Überhitzte Büroräume, aufgeheizte Wohnungen und Innenhöfe oder vollgelaufene Keller betreffen Eigentümerinnen und Eigentümer ebenso wie Mieter. Dennoch werden Maßnahmen zur Klimaanpassung häufig erst dann ergriffen, wenn bereits Schäden und ernsthafte Belastungen entstanden sind.
„Wir erleben, dass viele Menschen das Thema Klimaanpassung bisher unterschätzt haben. Dabei geht es nicht um Accessoires am Gebäude, sondern um ganz konkrete Vorsorge. Wer seine Immobilie wetterfest macht, schützt Wert und Lebensqualität – und sorgt vor, bevor Schäden entstehen”, erklären die Hamburger Energielotsen. Mit deren kostenlosen Klimafolgenanpassungs-Check (KFA-Check) erfahren Immobilieneigentümer, wie sie ihr Gebäude wirksam schützen können. Die unabhängige und unverbindliche Beratung erfolgt vor Ort und zeigt konkrete Maßnahmen auf.
Gut gerüstet fürs Klima
Bauherrren, Hauseigentümer, Unternehmen, Mieter und Verwaltungen berichten den Hamburger Energielotsen von einem gesteigerten Sicherheitsgefühl, weniger Hitzebelastung in den Wohn- und Arbeitsräumen und der spürbaren Reduzierung von Schäden.
Der häufigste Fehler in der Praxis? Viele Eigentümer handeln erst, wenn bereits Schäden eingetreten sind. Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung entfalten. So speichern begrünte Dächer und Fassaden Regenwasser und kühlen die Umgebung. Rollos und Vordächer schützen vor Überhitzung.
Kellerabdichtungen und Rückstausicherungen beugen Wasserschäden vor. Die Bedeutung solcher Maßnahmen wird künftig weiter zunehmen.
Ab dem 1. Januar 2027 schreibt das Hamburgische Klimaschutzgesetz eine Solargründachpflicht für Neubauten und Bestandsgebäude bei Dachsanierungen vor. Damit wird
die Stadt Hamburg bundesweit Vorreiter bei der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung.
Konkrete Empfehlungen im Vor-Ort-Check
Ziel ist es, Klimaschutz und Klimaanpassung intelligent zu verbinden. Solargründächer erzeugen erneuerbare Energie, verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitze und Starkregenfolgen und fördern die Biodiversität.
Beim Starkregenschutz wird geprüft, wie anfällig ein Haus für Überflutungen ist – von Hanglagen über die Bauweise des Kellers bis hin zur Frage, ob Rückstausicherungen vorhanden sind. Im Vor-Ort-Check erhalten Eigentümer konkrete Empfehlungen, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind und welche Vorkehrungen, etwa Flutschotts für Fenster oder Türen, Drainage oder Zisternen, in Frage kommen.
Bei sommerlicher Überhitzung untersuchen die Hamburger Energielotsen Gebäudehülle, Materialien, Fensterflächen und Innenräume. Oft sind es einfache Anpassungen, etwa eine bessere Verschattung oder eine bessere Lüftung vor allem in den Abend- und Nachtstunden im Haus, die schon spürbare Entlastung bringen.
Foto: BUKEA
