Kostenlose Broschüre vergleicht barrierefreie, altersgerechte und pflegegerechte Bäder Eine wahre Flut an unterschiedlichen Bezeichnungen kursiert im Zusammenhang mit barrierefreien Bädern. Bei Beschreibungen wie etwa „barrierereduziert“ oder „seniorengerecht“ handelt es sich…

Badplanung ab 60: Komfort und Barrierefreiheit stilvoll verbinden
Die Kinder sind aus dem Haus, die Zeit für die eigenen vier Wände ist da – und mit ihr die Frage: Passt unser Bad noch zu uns, auch in zehn oder fünfzehn Jahren?
Ob für sich allein oder für zwei: Wer jenseits der 60 ein Bad plant, denkt an Komfort für heute und Selbstständigkeit für morgen. Die gute Nachricht: Beides sieht inzwischen richtig gut aus.
Der Waschtisch ist der Ausgangspunkt jeder Badplanung. Hier zeigt sich, was man wirklich braucht: mehr Privatsphäre oder die Nähe des Partners, mehr Ablagefläche oder mehr Stauraum, mehr Möbel oder mehr Bewegungsfreiheit. Wer genügend Platz hat, kann wählen und individuell kombinieren: Doppelwaschtisch mit großen Schubladen oder doch lieber ein Einzelwaschtisch oder eine Konsolenlösung, bei denen dank etwas schmaler gewähltem Unterschrank noch genügend Luft unterm Waschtisch bleibt – etwa für eine Sitzgelegenheit. Aber auch ein Doppelwaschtisch ist längst nicht nur etwas für die morgendliche Rushhour junger Familien.
Viele Paare schätzen schlicht den eigenen Platz am Waschtisch: die eigene Ablage, der eigene Spiegel, die eigene Ordnung – ohne Zahnputzbecher-Diplomatie. Wer mag, ergänzt einen separaten Schminkplatz mit Sitzgelegenheit und gutem Licht. Das ist komfortabel und entlastet zugleich Rücken und Beine.
Die bodenebene Dusche macht die tägliche Badroutine barrierefrei – kein Einstieg, keine Stolperkante – und wirkt dabei so elegant, dass niemand an ein Pflegebad denkt. Rutschhemmende Materialien am Boden erhöhen die Trittsicherheit.
Was früher nüchtern Haltegriff hieß, ist heute durchgestaltetes Designelement. Eine Reling oder ein Griff an Dusche, Wanne und WC gibt Halt und hilft beim Aufstehen und Hinsetzen. Badplaner berücksichtigen darüber hinaus auch Aspekte wie Eingangsbreite, Reinigungsfreundlichkeit, barrierefreie Bedienung und augenfreundliche Kontraste.
Foto: VDS
