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Energiewende zu Hause: Solarstrom, Wärmepumpe und E-Auto im Eigenheim
Die Energiewende fängt zu Hause an
Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Deutschland treiben die Energiewende weiterhin aktiv voran. Von zentraler Bedeutung ist dabei die autarke Energieerzeugung mit Solarenergie.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mehr als drei Viertel der Hauseigentümer auf diese Technik setzen. Auch Elektroautos, die idealerweise mit dem eigenen Solarstrom geladen werden, sowie Wärmepumpen als zukunftssichere Heiztechnik finden hohen Zuspruch. Vor allem Immobilieneigentümer in der Altersgruppe der unter 40-Jährigen treiben diese Entwicklung voran und planen besonders häufig, in den kommenden Jahren in entsprechende Technologien zu investieren.
Solaranlagen-Besitzer haben oft auch Wärmepumpe und E-Auto
„Mehr als drei Viertel der Menschen mit eigenem Haus haben eine Solaranlage oder planen den Kauf. Auch E-Autos und Wärmepumpen stehen bei den befragten Hausbesitzern mit einem Anteil von jeweils rund 40 Prozent aus Besitz und Anschaffungsplänen hoch im Kurs“, sagt Filip Thon von E.ON Energie Deutschland.
Politische Veränderungen wie das geplante Ende der festen Einspeisevergütung ab 2027 ändern an dieser Entwicklung wenig. Rund 75 Prozent der Photovoltaik-Planer können sich vorstellen, die Solaranlage unabhängig davon zu kaufen, ob es eine feste Vergütung für ins Netz geleiteten Sonnenstrom gibt. Generell steht eine möglichst hohe Quote der Eigennutzung im Mittelpunkt.
Schließlich gilt: Wer viel des erzeugten Solarstroms selbst verbraucht, kann am meisten Geld sparen. Viele Haushalte kombinieren die PV-Anlage mit weiteren Lösungen. Über 90 Prozent besitzen laut Umfrage bereits einen Batteriespeicher oder planen die Nachrüstung. Eine Wärmepumpe ist bei 42 Prozent vorhanden, das Elektroauto bei rund einem Drittel.
Smarte Steuerung optimiert die Energienutzung
Wichtig für die Wirtschaftlichkeit sind eine passende Dimensionierung der PV-Anlage sowie eine intelligente Steuerung, um die Stromverwendung zu optimieren. Energie-Management-Systeme (HEMS) übernehmen die Steuerung der Energielösungen automatisch und machen es besonders einfach, von Flexibilität zu profitieren. So können Erzeugung, Verbrauch und Speicherung optimal aufeinander abgestimmt werden.
Foto: DJD/E.ON/Malte Braun
