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Zimmerer aus Söhren wird Deutscher Vizemeister

ZimmererRichard Warfen holt Silbermedaille bei Titelkämpfen der deutschen Nachwuchshandwerker

Knapp fünf Wochen nach dem Landesmeistertitel der Handwerksjugend in Elmshorn holte sich der 20-jährige Richard Warfen auf Bundesebene die Silbermedaille bei den Zimmerern. Der aus Söhren im Kreis Bad Segeberg stammende Nachwuchs-Zimmermann arbeitet bei der Firma Knuth GmbH u. Co. KG in 23795 Weede und setzt damit die Erfolgsserie schleswig-holsteinischer Talente fort. Im vergangenen Jahr gewannen beim Heimspiel in Mölln gleich drei Gesellen aus dem nördlichsten Bundesland.

Der Vorsitzende des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein, Thorsten Freiberg, gratulierte dem frischgebackenen Deutschen Vizemeister für sein erfolgreiches Abschneiden im baden-württembergischen Sigmaringen. „Das Zimmererhandwerk in unserem Land bringt immer wieder hervorragende Nachwuchskräfte hervor. Das wäre ohne einen hervorragenden Ausbildungsbetrieb und die Leistungen der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Innung nicht möglich gewesen“, erklärte Thorsten Freiberg. Nach Angaben des BGV-Chefs sei es wichtig und richtig, auf die Innungsbetriebe bei der Ausbildung zu setzen. Zukünftige Auftraggeber wüßten somit, dass sie bei solchen Mitarbeitern auf Innungsqualität setzen könnten.

„Hauptsache dabei sein“ dass war schon das lockere und unverkrampfte Warfen-Motto bei den Landesmeisterschaften. Diese Einstellung führte den jungen Mann, der zumeist mit seinem Erkennungszeichen schwarzer Schlapphut auftritt, schon in Elmshorn zum Sieg. Für die Deutsche Meisterschaft bereiteten ihn seine Kollegen in Weede beim 14-köpfigen Innungsbetrieb Knut GmbH und Co. KG vor, die ihm den praktischen Teil der Zimmererausbildung näher brachten. Die theoretischen Inhalte der Ausbildung erhielt er in der „Bildungsstätte Bau“ in Bad Segeberg.

„Eine Medaille mit nach Hause zu bringen, ist nicht nur für Sportler ein ehrgeiziges Ziel. Unser Berufsnachwuchs hat damit zugleich ein hervorragendes Fundament für seine weitere berufliche Entwicklung geschaffen“, sagte der Präsident des Zentral­verbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein bei der Siegerehrung vor Ort.

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