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Dachterrasse

Wissenswertes zum Dach

ANZEIGE Das eigene Dach überm Kopf – nichts wünscht sich jeder Bauherr sehnlicher. Es behütet und beschützt, es bringt Behaglichkeit und Wohnkomfort. Mit seiner Form und Farbe harmoniert das Dach mit dem Haus und seiner Umgebung und als Gestaltungs­element verleiht es Ausstrahlung. Allerdings gilt es, bei der Wahl der richtigen Materialien einiges zu beachten.

Dachziegel und Dachsteine sind die beliebtesten Dachbaustoffe. Sie können heute wesentlich mehr, als nur vor Wind und Wetter schützen. Moderne Dachsteine mit speziellen Beschichtungen schützen zusätzlich gegen Schmutz, Hitze oder Elektro­smog und verbessern so die Wohnqualität im ganzen Haus. Zahlreiche Dachziegel- und Dachstein-Hersteller führen selbstreinigende Produkte, die durch unterschiedliche Techniken der Oberflächenveredelung Staub und Schmutz mit dem Regen abwaschen. Während es unter einem traditionell eingedeckten Dach im Sommer schnell sehr heiß wird, können innovative Dachsteine die Temperatur im Dachgeschoss regulieren, da ihre spezielle Oberfläche Infrarotstrahlen um ein Mehrfaches besser reflektiert. So steigert das neue Dach spürbar die Wohnqualität und leistet gleichzeitig noch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Schutz vor Hagel und Sturmschäden
Immer mehr Unwetter machen in vielen Regionen Hausbesitzern zu schaffen und manifestieren sich in steigenden Versicherungsbeiträgen. Sturmklammern kosten wenig und sind eine exzellente Windsogsicherung auf dem Dach. Extrem widerstandsfähige Dachziegel oder Dachsteine halten auch den meisten Hagelattacken stand und selbst die Aufsparrendämmung unter der Dacheindeckung kann heute in einer hagelresistenten Ausführung gewählt werden.

Die optimale Dachdämmung
Gerade im Neubau ist die richtige Dachdämmung von hoher Bedeutung. Späteres Nachbessern ist kostspielig. Grundsätzlich besteht bei der Dachdämmung die Wahl zwischen der Dämmung auf den Sparren und der Dämmung zwischen den Sparren. Bei der Zwischensparrendämmung bestimmt die vorgeschriebene Stärke und Qualität des Dämmstoffs die Höhe der Sparren. Dadurch fallen die Sparren in jedem Fall höher aus, als es statisch nötig wäre und verursachen unnötige Zusatzkosten. Unter den Sparren kann eine zusätzliche Dämmschicht angebracht werden, die auch als Installationsebene dient. Bei der Aufsparrendämmung hingegen wird über die gesamte Dachfläche eine geschlossene Schicht aus Dämmelementen verlegt. Somit können die Sparrenquerschnitte deutlich schlanker bleiben. Eher ein wenig mehr dämmen, als gerade vom Gesetzgeber gefordert, das macht sich aufgrund der weiter steigenden Energiekosten schnell bezahlt.

Foto: ©sunshine

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