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Toröffnung per Fernauslösung

Aufhebeln – ein typischer Versuch einzubrechen. Bei Toren mit elektrischem Antrieb ist das zwecklos Foto: BAS.TIm Fußball begeistern Torhüter durch ihre Reaktionsschnelligkeit. Das Gleiche gilt für elektrische Antriebe, die das Garagen- oder Hoftor „hüten“. Schnell und komfortabel geben sie auf Knopfdruck die Einfahrt frei.


Gerade in der „dunklen Jahreszeit“ gibt das beim Heimkommen zusätzliche Sicherheit. Denn aus dem Auto auszusteigen, um eine Tor aufzuschließen, birgt bei fehlendem Tageslicht erhebliche Gefahren: Vom Blockieren des Straßenverkehrs bis hin zum Anlocken von Dieben.

Noch vor der Winterzeit Hof- und Garagentore mit einem Antrieb nachzurüsten, ist also mehr als sinnvoll. In dem Zusammenhang gibt der „Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore“ (BAS.T) einige praktische Tipps für Eigenheimbesitzer.

Sicherer Torhüter
In manchen Einfamilienhäusern besteht ein direkter Zugang von der Garage ins Haus. Das ist nicht nur für die Eigentümer bequem, sondern unter Umständen auch für Einbrecher. Mit einem „Kuhfuß“ lässt sich beispielsweise ein schlecht gesichertes Garagentor in kurzer Zeit aufhebeln.

Im Schutz der Garage hat dann der Dieb alle Zeit der Welt, ungesehen ins Haus zu kommen. Zusätzliche Sicherheit bieten hingegen Garagentor-Antriebe durch ihre „Selbsthemmung“. Bei Markenantrieben sind die Getriebe so robust, dass die auftretenden Hebelkräfte das Öffnen des Tores hemmen.

Abwehrkette mit Licht
Steht auf dem Fußballplatz die Abwehrkette gut, kommen Angreifer erst gar nicht bis vors Tor. Vergleichbar damit kann Licht so manchen Einbrecher – und vor allem Gelegenheitsdiebe – abschrecken. Garagentorantriebe beleuchten beim Öffnen und Schließen das Umfeld.

Beim Kauf eines Tor-Antriebs auch auf den Handsender achten! Bietet der einen zusätzlichen freien Funkkanal, kann damit zum Beispiel per Funksteckdose zeitgleich mit dem Öffnen des Tores auch die Außenbeleuchtung eingeschaltet werden.

Reaktionsschnell und sicher parieren
Wer auf der Straße anhalten muss, um sein Hof- oder Garagentor von Hand zu öffnen, ist nicht nur ein potenzielles Opfer lichtscheuer Gestalten, sondern auch eines von unaufmerksamen Autofahrern. Auffahrunfälle vor der Grundstückszufahrt sind gerade nach Einbruch der Dunkelheit keine Seltenheit – juristische Auseinandersetzungen zur Schuldfrage inklusive.

Verhindern lässt sich das durch Tor-Antriebe mit Fernauslösung. Wird das Tor schon aus dem Auto heraus schnell geöffnet, ist das Abbiegen aufs Grundstück deutlich gefahrloser. Das ebenso prompte Schließen hält zudem „ungebetene Gäste“ fern.

Damit auch dann nichts passiert, wenn sich Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich befinden, müssen Tor-Antriebe eine so genannte Kraftabschaltung und Reversierfunktion haben, sobald das Tor auf einen Gegenstand trifft. Je nach Torbauart sind für die zusätzliche Sicherheit auch Lichtschranken oder Sicherheitskontaktleisten vorgeschrieben. Zur Beurteilung der relevanten Sicherheitsanforderung sollte ein Fachhandwerker hinzugezogen werden.

Der Bundesverband BAS.T
In dem Verband BAS.T haben sich die führenden Hersteller von Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik für Tore zusammengeschlossen. Zielsetzung ist unter anderem die aufklärende Kommunikationsarbeit für die Nutzer und Betreiber von Toranlagen. Denn das Wissen um Merkmale der Qualität, Sicherheit und Energieeffizienz schützt die Anwender vor „Eigentoren“.


Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore
Hochstraße 113-115
58095 Hagen
Telefon 02331/ 20 08-42
www.bast-online.de



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