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Wärmepumpen in der Austellung Andreas Paulsen

Tipps zur Energieeinsparverordnung

ANZEIGE Ab dem 1. Januar 2016 gelten im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) neue Mindestanforderungen für Neubauten. Wir haben mit dem Energiefachberater Oliver Tapken von Andreas Paulsen über das Thema gesprochen.

Was besagt die neue Energieeinsparverordnung?
Die EnEV 2016 legt die neuen Ansprüche an den Wärmedämmstandard und die Anlagentechnik von Neubauten fest und geht damit einen weiteren Schritt zum Niedrigenergiehaus. Ab Anfang dieses Jahres gelten um 25 Prozent höhere energetische Anforderungen als bisher. Zudem werden die Anforderungen an die Gebäudehülle um 20 Prozent verschärft.

Welche Konsequenzen ergeben sich für den Verbraucher?
Die EnEV orientiert sich am Primärenergiebedarf. Dabei geht es zum einen um die Energiemenge und zum anderen um die Art der Energie. Je weniger Primärenergie verbraucht wird und je umweltfreundlicher diese ist, desto geringer können die Kosten für die Gebäudehülle ausfallen.
Regenerative Energien wirken sich insgesamt positiver auf die Primärenergiebilanz aus als Öl oder Gas. Die Wärmepumpentechnologie nutzt zum Beispiel einen hohen Anteil an Umweltenergie und erfüllt damit die EnEV-Anforderungen ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen der Gebäudehülle.

Welche Empfehlung geben Sie?
Abhängig von der Gebäudeplanung und den Vorlieben der Bewohner sollten immer individuelle Entscheidungen getroffen werden. Wir beraten unsere Kunden persönlich. In unserer Ausstellung, den EnergiesparWelten, bei Andreas Paulsen in Kiel-Wittland zeigen wir alle aktuellen Heiztechniken.

Welche Änderungen gelten für Bestandsgebäude?
Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, müssen ausgetauscht werden. Ausnahmen: Niedertemperatur- oder Brennwertkessel sowie Kessel in selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern. Auch hier beraten wir gerne.

www.andreaspaulsen.de

Foto: ©Andreas Paulsen

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