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Strompreisvergleich – So Lässt Sich Strom Sparen

Strompreisvergleich – so lässt sich Strom sparen

ANZEIGE Die Strompreise in Deutschland sind hoch. Jedes Jahr erhöhen die Stromanbieter die Tarife ein bisschen mehr. Laut des Stromspiegels des Bundesumweltministeriums verbraucht ein 3-Personen-Haushalt rund 2900 Kilowattstunden Strom jährlich. Das entspricht rund 830 Euro im Jahr. Wird das warme Wasser elektrisch erhitzt, erhöht sich der Verbrauch um weitere 800 Kilowattstunden. Ein durchschnittlicher Haushalt könnte aber ohne großen Aufwand viel Strom sparen. Bei vielen würde der bewusste Umgang mit Energie und der Wechsel des Stromanbieters die Stromrechnung um mehrere Hundert Euro senken können.

Mit einem Anbieterwechsel Strom sparen
Seitdem der Strommarkt nicht mehr staatlich kontrolliert wird, haben Verbraucher in der Bundesrepublik die Möglichkeit, den Stromanbieter selbst auszuwählen und bei Bedarf zu wechseln. Damit lassen sich mehrere Hundert Euro im Jahr an Kosten einsparen. Mit einem kostenlosen Strompreisvergleich auf Verivox.de können Verbraucher innerhalb weniger Minuten den geeigneten Tarif für Ökostrom oder herkömmlichen Strom finden. Online lassen sich die Preise und Konditionen der einzelnen Stromanbieter einsehen. Nutzer müssen lediglich ihre Postleitzahl, die Haushaltsgröße und den jährlichen Stromverbrauch angeben. Gleichzeitig können sie über das Portal unkompliziert einen neuen Vertrag abschließen.

Wichtig ist, dass sich Verbraucher nicht auf Anbieter mit Vorkasse einlassen, zu groß ist das Risiko, dass sie ihr Geld nicht wiedersehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Anbieter auf dem Strommarkt Vorkasse verlangt, Pleite geht und die Kunden das Nachsehen haben. Sicher und vorausschauend ist es, einen klassischen Vertrag mit monatlichen Abschlagszahlungen abzuschließen. Weiterhin raten Experten, keine Pakettarife zu nutzen. Der Grund ist einfach: Verbrauchern fällt es schwer, genau abzuschätzen, wie viel Strom sie tatsächlich im Jahr benötigen. Liegen sie über dem gebuchten Verbrauchsvolumen, müssen sie mit hohen Mehrkosten rechnen. Liegen sie darunter, sparen sie nichts. Sie müssen trotzdem den Paketpreis bezahlen, auch für ungenutzten Strom. Bestes Indiz für einen seriösen Anbieter ist eine Tiefpreisgarantie, die verspricht, dass sich die Beiträge während der Vertragslaufzeit nicht erhöhen. Darüber hinaus sollte der Vertrag eine kurze Laufzeit von maximal einem Jahr haben und verbraucherfreundliche Kündigungsfristen aufweisen.

Die Kündigung des bisherigen Stromanbieters übernimmt in der Regel der neue Anbieter. Dafür benötigt er im Schnitt rund drei Wochen. Innerhalb dieser Zeit werden Verbraucher vom alten Versorger weiter mit Strom beliefert. Wie unter gesetze-im-internet.de nachzulesen ist, sind Stromanbieter dazu verpflichtet. Verbraucher dürfen nicht vom Netz genommen werden, eine Versorgung ist seitens der Stromanbieter zu garantieren. Die Leitungen und Zähler verbleiben nach dem Wechsel im Besitz des Netzbetreibers. Der neue Anbieter liest lediglich die Zählerstände ab. Technische Arbeiten sind beim Stromwechsel nicht nötig.

Im Haushalt Strom sparen
Geld lässt sich nicht nur durch einen Anbieterwechsel sparen. Auch im üblichen Alltag können Verbraucher Energie einsparen. Denn das Nutzerverhalten ist in erster Linie für die Höhe des Stromverbrauchs verantwortlich.

Viele Verbraucher glauben, dass das Licht den größten Teil des Stromverbrauchs im Haushalt ausmacht. Es stimmt auch: Mit dem Einsatz moderner energiesparender LED-Lampen sind mehrere Hundert Kilowattstunden Strom pro Jahr einsparbar. Allerdings brauchen anderen Bereichen deutlich mehr Energie. Ein Viertel des jährlichen Verbrauchs entsteht durch die Nutzung von Fernsehern, Audiogeräten und Informationstechnik wie Computern und Smartphones. Zweitgrößter Posten des Stromverbrauchs machen die Kühl- und Gefriergeräte aus. Besonders wenn diese 24 Stunden täglich im Einsatz sind. In diesen beiden Bereichen lohnt es sich, in effizientere Neugeräte zu investieren.

Mit wenig Aufwand lässt sich beispielsweise im Bereich der Unterhaltungselektronik der Energieverbrauch enorm senken, denn Elektrogeräte verbrauchen im Stand-by-Modus auf das Jahr gerechnet viel Strom.

In vielen Fällen lassen sich verschiedene elektronische Geräte (PC, Boxen, Drucker, Scanner) zusammen an einer Steckdose anbringen. Dort kann man mit einer Master Slave Steckdosenleiste viel Strom sparen. Wenn das Hauptgerät, zum Beispiel der Computer, ausgeschaltet wird, trennt diese Steckdosenleiste alle anderen angeschlossenen Geräte wie Boxen und Drucker vollständig vom Stromnetz ab.

Auch bei der Erhitzung des Wassers lässt sich Energie sparen. Viele Haushalte verfügen über einen Warmwasserspeicher, der für konstante Temperaturen des gespeicherten Wassers sorgt und gleichzeitig für eine hohe Stromrechnung verantwortlich ist. Denn der Warmwasserspeicher verbraucht auch Energie, wenn gerade kein warmes Wasser benötigt wird. Mit einem Durchlauferhitzer, zum Beispiel für die Küche, besteht die Möglichkeit, Energie zu sparen. Er erhitzt das Wasser nur in dem Moment, in dem es gebraucht wird.

Foto: ©pixabay @andreas160578 (CCO Public Domain)

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