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Schaufenster für Hoch- und Tiefbau

Die ARGE ist seit 60 Jahren als Aussteller und Mitgestalter an der NordBau-Messe beteiligt (Foto: Frahm)

Attraktiv und modern wird sich auch im 60. Messejahr die NordBau in Neumünster präsentieren. Der norddeutsche Messeklassiker ist bereits zum 14. Mal hintereinander ausgebucht und hat sich als eine der erfolgreichsten Fachmessen für das gesamte Baugeschehen entwickelt.

Zur 60. Ausgabe der NordBau auf dem Messegelände der Holstenhallen erwarten die Veranstalter über 900 Aussteller und etwa 60.000 Besucher. Blickt man zurück, so blieb sich die Messe trotz vieler Veränderungen in den vergangenen Jahren – neue Messetage, Neubau und Sanierungsmaßnahmen – immer treu, bestätigt Dirk Iwersen, der heute wie sein Vorgänger und Vater Peter als Geschäftsführer des städtischen Unternehmens tätig ist.

Seit Mitte der 1990-er Jahre habe sich die NordBau auf eine neue Basis gestellt und zum Schaufenster des Bauens – ob Hoch- oder Tiefbau – für den gesamten nordeuropäischen Raum entwickelt.

Zum Flair gehöre seitdem, dass sie keine reine Verkaufsveranstaltung ist, sondern als eine begehrte Kontaktbörse für den Bau gilt. Jahr für Jahr, so Iwersen, bestätige sich das zur Messe-Philosophie gewordene NordBau-Motto: „Hier redet man miteinander“.

Eine lange Tradition während der Messetage haben die fast immer ausgebuchten Veranstaltungen. So ist die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen von Anfang an Aussteller und Mitgestalter von Sonderschauen.

Seit 40 Jahren gilt die dänische Gemeinschaftsschau „Dänemark: intelligent bauen praktisch – effektiv“ als ein Anziehungspunkt für Fachbesucher und Bauherren. Im 60. Messejahr werden weitere Aussteller und Tagungen ihre traditionelle Präsenz mit „runden Geburtstagen“ begehen.

Iwersen wies auch auf die gute Zusammenarbeit zwischen Messebeirat und Ausstellern hin. Dadurch sei auch ein Fortbildungsprogramm geschaffen worden, das durch seine Qualität kaum noch zu überbieten sei. Die Themen würden auf die Anwender bezogen gewählt. Im Fokus sind dabei unter anderem die Handwerker, Architekten, aber auch die Baumaschinen- oder Baustoffhersteller.

Im Brennpunkt der Baupolitik – nicht nur in Schleswig-Holstein – stehen die dringenden Investitionen in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur, um die künftigen Verkehrsströme meistern zu können. Brückensanierung und Neubau ist dabei ein Schwerpunkthema, das im Veranstaltungsprogramm der NordBau in diesem Jahr im Fokus steht. Eine schnelle und qualitätsgerechte Sanierung der maroden Brücken wird für ausreichenden Diskussionsstoff sorgen.

Welche Maschinentechnik dafür am besten geeignet ist, das demonstrieren Baumaschinenhändler und -hersteller auf dem Freigelände. Dort wird in diesem Jahr den Fachleuten und Besuchern die bundesweit umfassendste Baumaschinenpräsentation gezeigt.

Iwersen wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die NordBau immer wieder Themen gemeinsam mit Ausstellern und Anwendern auf die Tagesordnung bringt, die für die Umsetzung der aktuellen Bauaufgaben von Bedeutung sind.



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