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Reet verbindet Kontinente

ANZEIGE Es ist geschafft! John Bosco Awas hat seine Ausbildung zum Dachdecker, Fachrichtung Reet, nach drei Jahren mit der Prüfung zum Dachdecker-Gesellen vollendet. Das Besondere: Bosco kommt aus Uganda.

Hans-Hermann Ohm, Geschäftsführer des 4-Sterne-Meisterhaft-Betriebes „De Reitdachdecker“ in Norddeich, hatte in Uganda ein Projekt initiiert, um den Menschen vor Ort Wissen um gute reetgedeckte Gebäude zu vermitteln.

„Wir wollen unser Know-how weitergeben, haltbare Häuser vor Ort zu errichten. Das Material Reet oder Afrikagras ist in großem Umfang vorhanden. Auch ist bekannt, dass es angenehmer ist, unter einem Reetdach zu leben, als unter einem Blechdach“, so Ohm.
Bosco war daher aus Uganda nach Dithmarschen gekommen, um hier seine Lehre zu machen, mit Familienanschluss bei den Ohms. „Jetzt ist es geschafft und Bosco wird noch bis September bei uns bleiben, denn auf der NordBau erhalten die Junggesellen ihre Gesellenurkunden“, sagt Ohm.
Anschließend kehrt der junge Afrikaner in seine Heimat Uganda zurück, um sich dort eine eigene Firma aufzubauen und damit seinen Landsleuten zu ermöglichen, unter fachlich einwandfreien, reetgedeckten Gebäuden zu leben.

Reetqualität objektiv gemessen
„Für ein schönes und haltbares Reetdach ist nicht nur die handwerkliche Ausführung, sondern auch das Material, das zum Eindecken des Daches verwendet wird, von Bedeutung“, sagt Ohm. Und die Reetqualität kann jetzt dank der QSR (GmbH zur Qualitätssicherung von Reet) objektiv gemessen und geprüft werden. Hierbei handelt es sich um eine Institution, die unabhängig ist.
Auch in seinem eigenen Betrieb, den er gemeinsam mit seinem Bruder Reimer Ohm in der dritten Generation leitet, setzt Ohm auf Sorgfaltspflicht und geprüfte Qualität in Sachen Reet.
Zum Leistungsspektrum gehören im Bereich Reet die Dachneueindeckung und Reparatur. Außerdem werden Dachdeckerarbeiten aller Art, Bauklempnerei und Fassadenarbeiten  angeboten. HO

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