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Mit Stil und Schwung nach oben

Das natürliche Material Holz vermittelt Wärme und Gemütlichkeit Foto: epr/ Kenngott

Die Treppe ist gestalterisch sowie technisch eines der schwierigsten Bauteile in einem Haus. Bei der Konstruktion einer Treppe sind viele Normen zu beachten. Es gibt feste Standards für die Stabilität und Standsicherheit sowie die masslichen Anforderungen an eine Treppe.


Die Erfahrungen von Treppenbauern des Tischlerhandwerks haben aber dazu geführt, dass nicht in jedem Einzelfall ein statischer Nachweis erforderlich ist. Diese Erfahrungen sind in das Handbuch „Handwerklicher Holztreppenbau“ eingeflossen. Tischlerbetriebe, die die Regeln dieses Handbuches einhalten, bieten die Gewähr für statische Solidität und handwerkliche Qualität. Einer der besonderen Vorzüge des handwerklichen Treppenbauers ist es, die individuellen Anforderungen des Bauherrn an eine Treppenkonstruktion zu erfüllen.

Die Treppe prägt den Raum
Der zur Verfügung stehende Raum entscheidet meistens über die Formgebung der gewünschten Treppe. Frühzeitige Planung ist der sicherste Weg, um später böse Überraschungen zu vermeiden.
Wer Wert auf Eleganz und eine schwungvoll wirkende Treppe legt, der sollte bei der Planung und Konstruktion eine gewendelte Wangentreppe in Betracht ziehen. Wo nur eine geringe Grundfläche zur Verfügung steht, schafft die Spindeltreppe eine optimale Verbindung zwischen zwei Etagen.
Ganz egal, welche Form letztlich zum Zuge kommt, ob gerade, halbrund, halbgewendelt oder eine Spindeltreppe, jede Art hat ihre gestalterischen Vorzüge und praktische oder bauliche Vorteile.

Sicherheit geht vor
Bei jeder Treppenplanung müssen jedoch einige Aspekte vorrangig berücksichtigt werden. Sollen schwere oder sperrige Gegenstände über diese Treppe transportiert werden? Ist die Treppe für alle künftigen Nutzer (Kinder, ältere Menschen) angenehm und sicher zu begehen? Ein kindersicheres Geländer darf auf keinen Fall fehlen. Hier schreibt der Gesetzgeber eine Mindesthöhe vor. Außerdem ist darauf zu achten, dass das Geländer nicht überklettert werden kann, sofern Kinder im Haus leben.
Eine gute Beleuchtung der Treppe schützt vor Fehltritten und Ausrutschern. Lichtschalter, die an der richtigen Stelle zu finden sind – alles das sind Sicherheitsmaßnahmen, die zum Schutz der gesamten Familie nötig sind. Aber keine Angst, der Tischler und Treppenbauer ist auch in diesen Fragen der richtige Spezialist.

Die Qual der Wahl
Welches Material für welche Treppenkonstruktion auch immer ausgewählt wird, der Fachmann sorgt mit bestem Gewissen für ein langlebiges Produkt. Die harten Hölzer von Eiche, Buche oder Esche gelten als besonders belastbar und widerstandsfähig.

Um die Hölzer vor Abrieb und Verschmutzungen zu schützen und eine einfache Reinigung und pflege zu ermöglichen ist das Ölen bzw. Lackieren als Versiegelung unverzichtbar. Durch die Oberflächenbehandlung wird die Holzoberfläche geschützt und der saubere Charakter der Hölzer über lange Zeit hinweg erhalten. Durch eine Lackschicht besteht zwar ein größerer Schutz als bei der Verwendung von Öl, allerdings lassen sich kleinere Schäden bei einer geölten Oberfläche einfacher beseitigen. Der wesentliche Nachteil einer geölten Holzoberfläche ist der etwas höhere Pflegeaufwand. Vielseitig lässt sich der freie Raum unterhalb der Treppe nutzen.

Dieser Teil der Wohnung kann beispielsweise hervorragend als Arbeitsecke mit Schreib- und Computertisch, als Garderobe oder als Stauraum dienen. Der Tischler hilft bei allen Fragen und sorgt bestimmt für viel Freude an der Treppe in den eigenen vier Wänden.



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