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Mit Leichtigkeit gebaut

ANZEIGE In Bad Segeberg hat die Wankendorfer Baugenossenschaft auf Basis des sogenannten Kieler Modells ein dreigeschossiges Wohngebäude für bis zu 56 Flüchtlinge entwickelt. Um in kurzer Zeit ein zeitgemäßes Mauerwerk zu errichten, setzte der beauftragte Bauunternehmer Johannes Specht auf H+H Multielemente aus Porenbeton.

In der Konzeption berücksichtigt wurde nicht nur die kostengünstige Erstellung des Gebäudes, sondern auch eine flexible Nutzung mit Zukunftsperspektive. Die Planung beinhaltet, dass nach fünf Jahren die Wankendorfer Baugenossenschaft das Gebäude selbst übernimmt und es zu 15 barrierefreien, mietgünstigen Seniorenwohnungen umbaut.
Die zugrundeliegende Modellplanung der Architekten Zastrow + Zastrow findet aktuell als sogenanntes „Kieler Modell“ bundesweit Beachtung. In Bad Segeberg wird das erste Gebäude in Deutschland nach dieser Modellplanung bezugsreif sein. Dafür sind u.a. die rationellen Bauweisen verantwortlich, die hier zum Einsatz kamen.Den Rohbau des dreigeschossigen Gebäudes erstellte die Johannes Specht Bauunternehmen GmbH & Co. KG aus Bad Segeberg mit Porenbeton von H+H Deutschland. Zur Erstellung der Außenwand wurden rund 300 m³ der 365 mm starken H+H Multielemente sowie H+H Flachstürze aus Porenbeton über Fenster- und Türöffnungen verarbeitet.
H+H Deutschland unterstützte das Bauprojekt durch Vergleichsrechnungen zum Wärmeschutznachweis unterschiedlicher Mauerwerksausführungen sowie durch die Erarbeitung eines Verarbeitungsrasters, das den Einsatz verschiedener Steinformate hinsichtlich Materialverbrauch und Verschnitt optimiert.
Durch das Bauen mit großformatigen H+H Multielementen entsteht in kürzester Zeit ein Mauerwerk, das der gültigen EnEV und den Ansprüchen an nachhaltiges Bauen gleichermaßen entspricht – hoch wärmedämmend, mit ausgezeichneter Schalldämmung, wertbeständig, langlebig und dazu preiswert.
H+H Multielemente können von nur zwei Maurern mit einem Minikran sicher und schnell bei geringer körperlicher Beanspruchung verarbeitet werden.
Entsprechend der Mauerwerksnorm EC 6 wird der zum Liefer­umfang gehörige H+H Dünnbettmörtel in der Regel nur für die Lagerfugen aufgezogen. Die Stoßfugen sind mit Nut und Feder ausgebildet und bleiben unvermörtelt. H+H Multielemente sind als Doppelpack stehend palettiert und mit Bohrungen für Anschlagmittel an der Oberseite versehen, so dass der Verarbeiter wahlweise ein oder zwei Elemente mit der Versetzzange aufnehmen kann. Bis zu 0,94 m² Mauerwerk mit nur einem Kranhub sind möglich. So werden die günstigsten Verarbeitungszeiten erzielt. Minimale Fertigungstoleranzen lassen geringe Schichtdicken bei den Finish-Arbeiten zu.
Die 625 mm langen H+H Multielemente sind in Festigkeitsklassen PP2, PP4 und PP6 mit Wärmeleitfähigkeiten von 0,09 bis 0,18 W/mK sowie in Stärken von 115 bis 500 mm und einer Höhe von 500 oder 625 mm lieferbar. Der Hersteller bietet ein umfassendes Sortiment ergänzender Produkte wie Stürze, U-Schalen, Eck-, Höhenausgleichs- und Deckenrandsteine, durch die Verschnitt und Materialverbrauch zusätzlich optimiert werden können.

H+H Deutschland GmbH
Industriestraße 3
23829 Wittenborn
Telefon 04554/ 7000
www.hplush.de

(Foto: ©H+H)

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