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Massiv und energiesparend

Massivhaus NissenJede Familie, die den Hausbau plant, überlegt sich meistens genau, wie das Haus aussehen soll, wie viele Zimmer man benötigt und oft ist die Familie schon bei der Inneneinrichtung, bevor der Bau begonnen hat.
Grundliegende Dinge, die beim Hausbau bedacht werden sollten

Dabei gibt es so viele Dinge im Vorfeld zu überlegen und zu klären, die oft – meistens aus Unwissenheit – nicht bedacht werden. Es fängt damit an, einen geeigneten Ort (sprich Bauplatz) zu finden, wo ich gewillt bin, jahre- oder jahrzehntelang zu leben. Das bedeutet, ich prüfe die Infrastruktur. Gibt es Schulen für die Kinder in der Nähe oder Kindertagesstätten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten?
Wenn ich weiß, wo ich bauen will, überleg ich, was ich für ein Haus bauen will und wer mein Haus bauen soll. Da gibt es viele wichtige Fragen: Soll es ein Holzhaus, Holzständerbauweise oder vielleicht doch lieber massiv Stein auf Stein gemauert sein?
Es ist wichtig einen vertrauensvollen Baupartner zu finden, der nur Markenprodukte verwendet und mit Partnern aus der Region zusammenarbeitet. Denn es geht schließlich um viel Geld beim Hausbau. Kann mir die Firma auch bei der Finanzierung behilflich sein? Hilft mir die Firma eventuell bei der Grundstücksfindung? Klärt mich die Baufirma auch über “alle” Baukosten und Baunebenkosten im Vorfeld auf? Kann mein Partner Preise und Termine benennen, damit ich richtig kalkulieren kann?
Seriöse Firmen arbeiten mit einem Festpreis und stellen erst eine Rechnung aus, wenn die Leistungen für den jeweiligen Bauabschnitt erbracht sind. Wie kann ich meine persönlichen Wünsche am besten und kostengünstig unterbringen oder krieg ich nur ein Haus aus dem Katalog?
Ist das Angebot fair und auf meine Möglichkeiten abgestimmt? Kann ich Eigenleistung einbringen, und wie wirkt sich das auf die Kosten und Termine aus? Gute individuelle Beratung ist wichtig für meine Kostenplanung und nicht zuletzt für ein gutes Vertrauensverhältnis.
Viele Kunden schätzen zum Beispiel an unseren Leistungen, dass wirklich alles enthalten ist. Vom Erstellen des Lageplanes, der Entwürfe, des Wärmebedarfsausweises bis zum schlüsselfertigen Innenausbau – alles aus einer Hand.
Wichtig ist das gründliche Lesen der Baubeschreibung. Oft bieten Baufirmen auch eine Referenzliste. In persönlichen Gesprächen mit Bauherren erfährt man am Besten ehrliche Worte über die Baufirma.
Da Umweltschutz und Energiesparen (also auch Kosten sparen) einen immer höheren Stellenwert einnehmen, gibt es beim Hausbau viele Möglichkeiten, sich und der Umwelt Gutes zu tun. Eine Möglichkeit fängt bei der Bodenplatte an. Hier gibt es die sogenannte Thermobodenplatte, wo die Fußbodenheizung bereits integriert und kein Estrich mehr notwendig ist. Bei dieser Variante spart man rund 20 Prozent Energie im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bodenplatte mit Streifenfundamenten.
Eine andere Möglichkeit ist die Wärmepumpe. Damit ist man unabhängig von einem Energieversorger, da man die eigene Energie über eine Tiefenbohrung bzw. Absorbermatten bezieht – am Sparsamsten in Kombination mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung. Bei den regenerativen Energien kann man günstige Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen.
Sinnvoll ist eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage, da der Gesetzgeber luftdichte Häuser vorschreibt. Wer hat schon Zeit stündlich die Fenster für fünf Minuten auf Stoßlüftung zu stellen?
Wenn all diese Dinge im Vorwege geklärt werden, gibt es keine bösen Überraschungen und die Bauzeit kann stressfrei ablaufen. Schließlich bauen viele nur einmal im Leben und da sollte ihr Eigenheim auch nach ihren Wünschen und Vorstellungen errichtet werden.
Dieser Bericht von Manfred Nissen und Carsten Hepp ist ein Auszug aus dem Ratgeber “Competence Kiel”. Auf 114 Seiten bietet er Tipps rund um Immobilien, Recht und Finanzen. Den Unternehmensführer gibt es kostenlos beim Herausgeber Eck & Oberg (Kiel, Schwedendamm 16).

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