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Klimaschutz für drinnen

Unbelastete Wohn- oder Büroräume sind leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.

Wie Gesundheits-gefährdende Schadstoffe draußen bleiben

Schadstoffe in Baumaterialien, Holzbalken, Farben oder Bodenbelägen entwickeln sich für alle zur Belastung, die den giftigen Substanzen tagtäglich ausgeliefert sind.

Vorbeugen ist stets die beste Lösung. Ein Haus sollte von Anfang an so konzipiert sein, dass die Bewohner sich wirklich rundherum wohlfühlen können. Wenn dieser Faktor nicht bedacht wurde, kommt es später zu einem bösen Erwachen. Schadstoffe bleiben so lange ein eingebautes Risiko, bis sie eingeschätzt oder ausgeschlossen werden können.

Gesundes Raumklima
Gebäude mit nachweislich gesundem Raumklima sind gefragt wie nie zuvor. Und das aus gutem Grund. Im Zeitalter grassierender Allergien wird immer stärker darauf geachtet, dass die schädigenden Faktoren von vorneherein ausgeschlossen werden. Sicherheit vor solchen Belastungen ist also ein starkes Verkaufsargument. Gebäude, die einer besonderen Prüfung standhalten und sogar ein spezielles Gütezeichen erhalten haben, liegen in der Gunst der Interessenten ganz vorne.

Unsichtbare Risiken
Wichtiger als das elegante Marmorbad oder die teure Auslegeware ist die Möglichkeit, den Alltag ohne gesundheitliches Risiko meistern zu können. Dieser Wohnkomfort ist in der Regel unsichtbar. Käufer müssen blind darauf vertrauen, dass ihr neues Haus frei von Nebenwirkungen ist. Lösemittel in Farben und Lacken, Weichmacher aus Bodenbelägen oder elektrische und magnetische Felder entziehen sich der optischen Wahrnehmung.

Spezieller Gebäude-Check
Wenn dann erst die ersten Krankheitssymptome auftreten, ist es zu spät. Und das kann teuer werden. Eine nachgewiesen schadstoffarme Wohnung bietet dagegen ein starkes Verkaufargument. Ein spezieller Gebäude-Check macht das Raumklima sichtbar. Spezialisierte Firmen begleiten ein Bauvorhaben von Anfang an oder prüfen bereits fertige Immobilien auf Schadstoffe.

Sanieren wird teuer
Ein gesundes Raumklima ist kein Zufall, es kann von Anfang an eingeplant werden. Der Zufall will es aber leider oft, dass Schadstoffbelastungen erst dann auftreten, wenn alle Baumaßnahmen abgeschlossen und die fertigen Räume ihren Nutzern übertragen sind. In diesem Fall wird nicht nur das Aufspüren und Ausschalten der Ursachen aufwendig, sondern auch die Frage nach den Verantwortlichkeiten gestellt.

Wirtschaftliche Studien
Bleibt nur noch die Frage danach, in welcher Konzentration Schadstoffe zu tolerieren sind. Grenz- und Richtwerte können hier nur unzureichende Antworten geben. Für Innenräume hat der Gesetzgeber nur wenige Werte festgelegt. Eine kompetente Sanierungsfirma ist in diesem Bereich aber immer gut informiert. Sie sollte auch Rückstände aus angeblich lösungsmittelfreien Materialien oder Inhaltsstoffe längst vom Markt genommener Produkte erfassen können. Ebenso sollten wissenschaftliche Studien, wie etwa der Umwelt-Survey des Bundesgesundheitsamtes, miteinbezogen werden.

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