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KfW fördert Senioren-WGs

Senioren WGAlternative Wohnformen werden in den höheren Altersklasse immer beliebter
Förderbank startet Wettbewerb in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

“Wer sich für ein Leben im Rahmen einer (Alten-) Wohngemeinschaft oder für das Mehr-Generationen-Wohnen entscheidet, möchte so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstverantwortlich in einer eigenen Wohnung, jedoch zugleich in aktiver Gemeinschaft mit anderen leben. So entstehen Alternativen zu betreutem Wohnen und Altenheimen mit größerer Unabhängigkeit von Staat und Familie. Dies wird in einer sich wandelnden Gesellschaft mit immer mehr älteren Singles in Zukunft enorm an Bedeutung gewinnen”, erläutert Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW-Bankengruppe.
Um solche Initiativen zu unterstützen, hat die KfW in ihrem bestehenden Wohneigentumsprogramm einen Modellwettbewerb “Wohnen für (Mehr)-Generationen – Gemeinschaft stärken, Quartier beleben” gestartet. Ziel dieser gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Leben gerufenen Initiative ist die Unterstützung der Bildung neuer und alternativer Wohnformen im Alter.
“Wir denken dabei an Wohngemeinschaften, die darauf abzielen, eine selbständige und unabhängige Lebensführung älterer Menschen zu ermöglichen, sowie Selbstorganisation, Gemeinsinn und gegenseitige Unterstützung auch zwischen den Generationen zu stärken,” erläutert Wolfgang Kroh. “Wir wollen innovative Ansätze für das Zusammenleben in gemeinschaftlichen Wohnprojekten anerkennen und Impulse für die weitere Verbreitung neuer Wohnformen setzen.”
Die KfW fördert den Bau oder Erwerb (einschließlich eventuell Modernisierung, Instandsetzung, Umbau) von selbst genutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen zum Zweck des gemeinschaftlichen Wohnens. Dafür vergibt sie zinsverbilligte Darlehen aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm.
Zusätzlich zum Darlehen können interessierte Antragsteller am oben genannten Wettbewerb teilnehmen. Mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Darlehenssumme werden die nach Qualität und Innovationskraft ausgewählten besten Vorhaben zusätzlich gefördert.
Anträge können über die Hausbanken gestellt werden. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2009. Die Programmbedingungen und die Auswahlkriterien der Jury finden sich im Internet unter
www.kfw-foerderbank.de.

Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten die Berater und Beraterinnen des Infocenters der KfW Förderbank unter der Servicenummer 01801/ 335577.

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