Überspringen zu Hauptinhalt
Ineinander Geschachtelte Baukörper

Ineinander geschachtelte Baukörper

ANZEIGE Schlüsselfertiges Bauen gewinnt durch garantierte Festpreise und kurze Bauzeiten zunehmend an Attraktivität. Gefragt sind qualitätsbewusst erstellte Immobilien mit hoher Wohnbehaglichkeit, die durch eine nachhaltige massive Bauweise die Schonung der Umwelt mit langfristigem Werterhalt verknüpfen.

Ein wesentlicher Faktor ist die Auswahl der Wandbaustoffe. Bei einer schlüsselfertig errichteten Wohnanlage in Nieder-Olm vertraute der Bauträger bei der Gebäudehülle auf die bauphysikalischen und ökologischen Pluspunkte von Leichtbetonsteinen. Der eingesetzte „Kalopor“-Mauerstein von KLB-Klimaleichtblock erreicht dank seiner integrierten Steinwolldämmung eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/mK. Er trägt so ohne äußere Zusatzdämmung mit einer Nutzfläche sparenden, schlanken Außenwand (36,5 Zentimeter) zu einem hohen baulichen Wärmeschutz bei.

In der Großstadt arbeiten, in der Kleinstadt leben: Rund 2.200 deutsche Kleinstädte zwischen 5.000 und 19.999 Einwohnern zählt das Statistische Bundesamt. Sofern deren Infrastruktur gut ausgebaut ist, bieten sie gegenüber pulsierenden Metropolen vor allem eine erholsame Umgebung und bezahlbaren Wohnraum. Ein Beispiel für eine solche Kleinstadt ist Nieder-Olm.

Komplett in Eigenregie realisiertes Projekt
In gefälliger Wohnlage entstanden auf rund 950 m² zwei zweistöckige Mehrfamilienhäuser und ein eingeschossiges Einfamilienhaus. Alle drei Gebäude verfügen über ein ausgebautes Dachgeschoss. Die von den Abmessungen und dem Grundriss praktisch identischen Mehrfamilienhäuser wurden dabei für insgesamt sechs Eigentumswohnungen konzipiert.

Baufenster beeinflusste die Gebäudeanordnung
Der Entwurf des zuständigen Architekten Stefan Ludwig wurde maßgeblich durch die Festsetzungen des Bebauungsplanes beeinflusst. Dies betraf vor allem die überbaubare Grundstücksfläche und die zugelassene maximale Bauhöhe. Weitere Einschränkungen entstanden durch das schmale Zeitfenster für die Gebäudeerstellung sowie durch die leichte Hanglage und die schräg verlaufende Grundstücksgrenze. Die architektonische Lösung waren an einer Ecke ineinander geschachtelte Baukörper. Dadurch ließ sich die bebaubare Grundstücksfläche optimal ausnutzen.

Hinsichtlich der Dachausrichtung orientierte sich das erste Mehrfamilienhaus an einem angrenzenden Zehn-Parteien-Wohnhaus. Die beiden anderen Gebäude erhielten Satteldächer, die im rechten Winkel dazu positioniert wurden. Dank seiner Gebäudelage schirmt das Einfamilienhaus die Gärten der Mehrfamilienhäuser von der Straße ab und stellt so einen ruhigen Rückzugsort für deren Bewohner sicher.

Monolithische, diffusionsoffene Außenwand
Bezüglich des Baustoffes für die Außenwand hatte der Bauherr, die Armin Hill Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen mbH, klare Vorstellungen: Er muss massiv sein und auch ohne außen aufgebrachte Zusatzdämmung hohen baulichen Wärmeschutz gewährleisten. Gleichzeitig war eine herausragende Wärmespeicherfähigkeit gefragt, die ganzjährig das Raumklima reguliert. Trotz seiner Massivität sollte der Wandbaustoff diffusionsoffen sein, damit ein Ausgleich der Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen sichergestellt ist.

Der ausgewählte Leichtbeton-Mauerstein „KLB-Kalopor“ von KLB-Klimaleichtblock wird durch seine bauphysikalischen Qualitäten den Anforderungen in hohem Maße gerecht. Ein Grund für seine hochwärmedämmenden Eigenschaften sind in die Kammern eingebrachte Steinwolle-Stecklinge. Diese zusätzlichen Dämmelemente unterbrechen den Wärmestrom und sorgen bei Festigkeitsklasse 2 und Rohdichteklasse 0,4 des Mauersteines für eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/mK. Durch diesen exzellenten Wärmedämmwert erreicht das beidseitig verputzte Mauerwerk schon bei einer Wandstärke von 36,5 Zentimetern einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) der Außenwand von 0,21 W/m²K. Dieser Wert gewährleistet spürbar niedrigere Heizkosten.

KLB-Schalldämmblöcke garantieren ruhiges Wohnen
Bei den Innenwänden wurde ebenfalls auf die bauphysikalischen Pluspunkte von Leichtbetonsteinen gesetzt. Dabei erwies sich die große Bandbreite des KLB-Produktprogramms insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht als vorteilhaft. Durch variable Formate und differenzierte Rohdichten konnten für unterschiedliche Anforderungen an die Tragfähigkeit jeweils maßgeschneiderte Mauerwerkslösungen gefunden werden. Bei nichttragenden Innenwänden kamen neben Gipskarton-Ständerwänden auch KLB-Bimsbauplatten in einer Wandstärke von 11,5 Zentimetern zum Einsatz.

Außerdem war zur Erreichung der gewünschten Wohnbehaglichkeit in bestimmten Gebäudebereichen ein hoher Schallschutz zu berücksichtigen. So erforderte die ineinander geschachtelte Anordnung der Wohngebäude in den angrenzenden Wandbereichen eine gute schallschutztechnische Trennung der Baukörper. Deshalb wurde hier zwischen der „KLB-Kalopor“-Außenwand und einer 17,5 Zentimeter dicken Innenwand aus KLB-Leichtbeton-Plansteinen der Festigkeitsklasse 4 eine drei Zentimeter breite Trennfuge umgesetzt. Parallel vorgenommene Schallschutzmessungen dokumentierten, dass im Zusammenwirken mit den guten Schalldämmwerten der Leichtbeton-Wände die erhöhten Schallschutz-Anforderungen an eine Haustrennwand nach Beiblatt 2 der DIN 4109 sowie nach VDI 4100 erfüllt wurden.

Einen besonders lärmsensiblen Bereich stellen die Treppenhäuser der mehrgeschossigen Gebäude dar. Hier setzte der Bauträger auf die hervorragende Schalldämmung von Mauerwerk aus KLB-Plan-Schalldämmblöcken mit hoher Rohdichte (2,0) und Steinfestigkeitsklasse 20. Diese Vollblöcke ohne Schlitze und Kammern wurden in Dünnbettmörtel verlegt und bilden mit einer Stärke von 24 Zentimetern die verputzten Treppenhauswände.

Hochwertiges Mauerwerk – schnell errichtet
Zu einem zügig umgesetzten Rohbau trug insbesondere das einfach zu erstellende Kalopor-Außenmauerwerk bei. Die Steine mit 12 DF-Format wurden im Rastermaß von 25 Zentimetern knirsch in der Dünnbettmörtelschicht verlegt. Als Hilfsmittel kam hierbei ein Mörtelschlitten von KLB zum Einsatz. Eine Stoßfugenvermörtelung musste aufgrund des Nut-Feder-Systems nicht erfolgen. Die Kammern dieser Steine wurden werkseitig und die Aussparung in der Stoßfuge bauseitig mit Steinwolle-Stecklingen gefüllt.

„Aufgrund der hohen Maßhaltigkeit der Leichtbetonsteine erzielten wir schnell Fortschritte. In Eckbereichen und bei Wandöffnungen sorgten die teilbaren Endsteine zudem für einen sauberen Mauerwerks-Abschluss“, erklärt Bauleiter Bernhard Klein. „Es entstand ein sehr homogenes Mauerwerk mit rauer, poriger Oberfläche, das leicht zu verputzen war.“

Innen und außen komfortabel
Das Prinzip „Alles aus einer Hand“ erleichterte auch bei diesem Projekt die reibungslose Koordination der einzelnen Baumaßnahmen. Innerhalb von nur zwölf Monaten konnten alle Gebäude inklusive dem Innenausbau schlüsselfertig erstellt werden. Das Endergebnis überzeugt nicht nur durch das attraktive äußere Erscheinungsbild. Das hohe Maß an Wohnkomfort drückt sich unter anderem in offen gestalteten Wohnbereichen mit großflächigen Fenstern aus, die die Innenräume zum Garten hin öffnen. Zudem laden großzügig dimensionierte Terrassen und Balkone zum Verweilen ein.

Speziell in ungemütlicheren Jahreszeiten kommt die Fußbodenheizung in allen Wohnungen als weiterer Pluspunkt hinzu. Ökologisch rundet das Projekt schließlich eine Solarthermie-Anlage ab, die für eine natürliche Stromgewinnung sorgt.

Hausbau-Check:
KLB Klimaleichtblock

  • Massivbauweise
  • kurze Bauzeit
  • gesundes Wohnklima
  • gut gedämmt
  • Schallschutz

KLB Klimaleichtblock GmbH
Lohmannstraße 31
56626 Andernach
Telefon 02632/ 25 77-0
www.klb-klimaleichtblock.de

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bauunternehmen-hill.de.

Foto: ©KLB Klimaleichtblock/ Armin Hill

An den Anfang scrollen