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Holzbauforum

Holzbauforum

Das Hamburger Holzbauforum informiert Fachleute regelmäßig über aktuelle Baustandards. Nächster Termin ist am 20. Januar um 18.30 in der Akademie der Künste, Klosterwall 23. Das Thema lautet: „Geht das auch in Holz“.

In Hamburg haben die meisten Planer Erfahrungen im Massivbau – er ist Standard. Die Holzbauweise verlangt besondere Kenntnisse und Erfahrungen. Die Referenten zeigen als erfahrene Bausachverständige die kritischen Stellen auf und erläutern anhand der allgemeinen anerkannten Regeln der Technik die grundsätzlichen Konstruktionsprinzipien – zuerst baustoffneutral, anschließend für den Holzbau. Das Ziel ist eine Sensibilisierung der Teilnehmer für risikoreiche Konstruktionen und die Darstellung praxisgerechter und robuster Holzbaudetails: Flachdächer – ein Dauerbrenner für den Holzbau. Zudem bekommt Hamburg verstärkt Gründächer, gefördert durch städtische Programme. Geht das auf jedem Dach in Holzbauweise? Diese Dächer können bauphysikalisch und technisch komplex sein und bedürfen einer sehr genauen Planung.

Sockelzonen – mit Komfort und barrierefrei. Eingangstreppen oder zumindest ein oder zwei Stufen vor der Haustür verbieten sich, wenn man das Planungsziel Barrierefreiheit erfüllen will. Das betrifft auch Ausgänge auf Dachterrassen, wenn sich die Nutzer stufenlose Übergänge wünschen. Diese Vorgaben setzen bei allen Konstruktionen eine schwierige Detailplanung in Gang – insbesondere für den Holzbau und in Abhängigkeit der geplanten Fassade (Verblendmauerwerk, WDVS, hinterlüftete Außenwandbekleidung). Belüftete Konstruktionen – wo strömt noch was/ Belüftete Konstruktionen sind gut – so sagen alle erfahrenen Baupraktiker. Aber was ist erforderlich, um tatsächlich eine Funktionstauglichkeit der Belüftung sicherzustellen und nicht das Gegenteil zu bewirken?

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