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Heizungsregler, Geld, Taschenrechner

Flüssiggas: Attraktive Option

Zur Heizsaison werfen viele Hausbesitzer einen kritischen Blick auf ihr Heizsystem. „Mit einer veralteten Anlage kann man die Wohnnebenkosten auf Dauer nicht senken“, so Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Flüssiggas als Heizgas und für die Wassererwärmung sei vor allem dort ideal, wo es kein Erdgas- oder Fernwärmenetz gäbe, etwa im ländlichen Raum. Außerdem könne mit Gas auch gekocht werden – ein weiterer Vorteil solcher Systeme. Flüssiggas steht versorgungssicher zur Verfügung, ist leicht transportabel und lässt sich mit dem Tankwagen an jeden gewünschten Ort bringen. Nutzer veralteter Heizsysteme können vom Umstieg effektiv profitieren. Zudem lässt sich eine moderne Flüssiggasheizung problemlos mit regenerativen Energiequellen kombinieren.

Moderne, nachhaltige Heizsysteme mit Flüssiggas
Flüssiggas wird ober- oder unterirdisch in Tanks im Garten beziehungsweise auf dem Grundstück gelagert. Für den Energieträger kommen verschiedene Heizsysteme in Frage. Besonders effizient arbeiten Anlagen mit Brennwerttechnik und Blockheizkraftwerke, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugen. „Attraktive Optionen zum Heizen mit Flüssiggas sind aber auch die Kombination einer Brennwert-Gastherme mit einer Solaranlage oder eine Gaswärmepumpe“, betont der Vorsitzender des Deutschen Verbands Flüssiggas (DVFG). Sie nutzten die Sonne, Luft- oder Erdwärme als erneuerbare Energiequelle und seien damit besonders ökologisch.

Investition amortisiert sich schnell
Mit einer Gas-Solarthermie-Kombination in der Modernisierung etwa kann man zehn bis 30 Prozent der Heizkosten einsparen, die Investition hat sich schnell amortisiert. Bei vielen Anbietern gibt es heute Gas-Hybrid-Komplettlösungen mit Kesseln und Kollektoren. Bei richtiger Planung der Anlage kann mit der Solarenergie bis zur Hälfte der benötigten Wärme erzeugt werden. Die Investitionskosten für eine Flüssiggas-Heizung und die laufenden Betriebskosten sind wettbewerbsfähig, gerade auch im Vergleich zu Öl- oder Pelletsystemen.

Foto: ©djd/ DVFG/ photocrew-Fotolia

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