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Expertentipp: Rechtssicherheit Bei Bau Und Kauf – Ein Komplexes Thema

Expertentipp: Rechtssicherheit bei Bau und Kauf – ein komplexes Thema

ANZEIGE Wer heute auf eigenem Grundstück baut oder von einem Bauträger ein noch zu errichtendes Objekt kauft, sieht sich mit einer Fülle von komplexen und komplizierten Rechtsfragen konfrontiert, die mit Laienverständnis und Internet-Halbwissen häufig falsch beantwortet werden.

Die Probleme beginnen oft schon beim Vertrag. Habe ich einen Bauvertrag nach BGB oder VOB/B? Welche Konsequenzen hat das für meine Rechte? Wie hängen Bau- und Kaufvertrag beim Bauträgerkauf zusammen? Ist mein Zahlungsplan wirksam? Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen meines Vertragspartners oder die Bedingungen in einem Notarvertrag verbindlich?

Auch während des Bauablaufs treten häufig Probleme auf, die der Laie in der Regel nicht alleine klären kann. Wie kann ich mich für den Fall einer Insolvenz meines Vertragspartners absichern? Welche Bedeutung haben Pläne, Zeichnungen und die Baubeschreibung für den zu erbringenden Leistungsumfang und für die Feststellung von Mängeln? Was mache ich, wenn Mängel auftreten und der Unternehmer sich nicht darum kümmert? Kann der Bauunternehmer mir wirklich das Betreten meines eigenen Grundstücks untersagen? Kann ich ein bestimmtes Fertigstellungsdatum vereinbaren? Was mache ich, wenn das Bauvorhaben ins Stocken gerät? Wann kann ich einen Dritten mit der Fertigstellung beauftragen? Was ist eine angemessene Frist? Wie viel darf ich bei Mängeln zurückhalten? Wie reagiere ich, wenn der Unternehmer die Übergabe verweigert?

Die falsche Reaktion auf solche regelmäßig auftretenden Standardprobleme und -fragen führt meist zu Situationen, die für den Bauherren nachteilig und oft mit hohem Kostenaufwand verbunden sind oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr zu Gunsten des Bauherren geklärt werden können. Wird zum Beispiel eine Frist zur Mängelbeseitigung zu kurz oder falsch gesetzt, kann der Bauherr den Aufwand für den Ersatz von Drittbeseitigungskosten in der Regel nicht mehr ersetzt verlangen.

Kündigt der Bauherr einen Vertrag fristlos in der irrigen Annahme, er sei dazu berechtigt, bleibt die Kündigung als freie Kündigung wirksam mit der misslichen Folge, dass einerseits der Unternehmer den vollen Werklohn abzüglich ersparter Aufwendungen verlangen kann, andererseits der Bauherr zusätzlich den Nachfolgeunternehmer bezahlen muss.

Wer stressfrei und rechtssicher bauen oder kaufen will, ist deshalb gut beraten, von Anfang an zwei kompetente Partner im Boot zu haben. Den versierten Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und einen Sachverständigen, die die anstehenden rechtlichen und technischen Probleme analysieren, sachgerecht lösen und verhindern, dass der Bauherr übertölpelt oder übervorteilt wird.

www.baukompetenz-hamburg.com

Foto: ©Dr. Ahrens

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