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Firmengebäude

Europas größter Holzrahmenbau

ANZEIGE Modern, offen und transparent – so präsentiert sich das neue Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Lübeck. Es setzt Maßstäbe in Sachen Klimaschutz: Konzipiert als Passiv-Energiehaus erfüllt es dabei nicht nur energetisch höchste Standards im Gebäudebetrieb.

In alle Bauphasen flossen Aspekte der Nachhaltigkeit, der Effizienz und des Klimaschutzes mit ein – von der Planung über die vertragliche Ausgestaltung mit dem Totalunternehmer, dem Budgetrahmen und der Projektsteuerung bis hin zur Auswahl der Gebäudeausstattung als unterstützendes Element effizienter Zusammenarbeit. Und es wurde durch die Auswahl geeigneter Materialien erreicht, dass schon im Bau rund 90 Prozent CO2 gegenüber der Verwendung herkömmlicher Materialien eingespart wurden.

Im Gewerbegebiet an der Geniner Straße, bisher überwiegend als rein technischer Standort genutzt, bestand die Möglichkeit – durch Abriss und Neubau eines vorhandenen Verwaltungstraktes – alle Mitarbeiter auf diesem Gelände zusammenzuführen und den bisherigen Verwaltungsstandort nahe der Innenstadt aufzugeben.
Verbesserte Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und die Möglichkeit der Zusammenführung aller Betriebsteile auf einem Werksgelände sowie die Gegenüberstellung der Kosten eines Neubaus und einer sonst fälligen Totalsanierung der alten Verwaltungsgebäude gaben den Ausschlag für den Beschluss, einen Neubau für die Unterbringung von ca. 430 Mitarbeitern sowie entsprechende Parkmöglichkeiten zu realisieren. Ausgehend von dem modernen und in seiner Formensprache Offenheit und Transparenz vermittelnden Entwurf von Klein Architekten wurde dies auch konstruktiv aufgegriffen und umgesetzt.

Beispielhaft steht hierfür der generelle Verzicht auf Verkleidungen im Innenbereich. Die Holzkonstruktion und der Werkstoff Holz bleiben als dominierendes, gestalterisches und sichtbares Element in der Konstruktion erhalten und werden bewusst hervorgehoben.

Eine weitere Herausforderung im Hinblick auf die konstruktive Umsetzung sind die beiden L-förmigen Baukörper mit den sich aufweitenden Gebäudeschenkeln. Hierdurch erhält der Neubau Spannung und Dynamik. In der Innen- wie in der Außenwirkung wird Statisches, Verharren- des vermieden, unterstrichen und hervorgehoben wird demgegenüber Bewegung – umgesetzt auch in den Innenbereichen durch die Schaffung verschiedener, situativ nutzbarer Meetingpoints und Aufenthaltsräumen.

Die Verwendung von Glas für die Büroinnenwände stützt den Eindruck von Transparenz und ermöglicht das Durchströmen von Tageslicht in die Innenbereiche. Diese gestalterischen und arbeitsergonomischen Aspekte wurden holzbautechnisch und konstruktiv anspruchsvoll umgesetzt. 2.438 m³ Holz wurde verbaut. Diese Menge wächst in Deutschlands Wäldern innerhalb von zehn Minuten nach.

Das Gebäude wurde energetisch gemäß dem Passivhausstandard realisiert. Der Neubau der Stadtwerke Lübeck ist damit nicht nur ein Bauvorhaben, das den Kostenrahmen und die vorgegebene Bauzeit einhält – ein Umstand, der heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich ist – sondern hohen und höchsten architektonischen, technischen und energetischen Ansprüchen genügt.

www.swhl.de

Holzbau-Check:

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Foto: ©Stadtwerke Lübeck

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