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Energiewende ist nötig und möglich

ArtrfactDelegierte aus 18 Ländern im Glücksburger artefact-Zentrum

„Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich und ökonomisch dringend erforderlich und machbar,“ konstatierte der neu gewählte Vorstand von InforSE Europa zum Abschluss des viertägigen Kongresses am 14. November 2009 im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact.
Delegierte aus 18 europäischen Ländern bildeten ein breites Spektrum an unterschiedlichen Voraussetzungen ab, vom wasserkraftreichen Norwegen bis zum uranabhängigen Frankreich, von Portugal bis Weißrussland.
Szenarien zu energieeffizienterem Wirtschaften bis hin zum völligen Ausstieg aus menschen- und klimaschädlichen Energien bis zum Jahr 2050 wurden mit wissenschaftlicher Expertise etwa durch das Potsdam Institut für Klimafolgenabschätzung vorgestellt und diskutiert. Instrumente der europäischen Union zur konkreten Umsetzung der notwendigen Klimaziele wurden von Dörte Fouquet vom Brüsseler Büro des europäischen Verbandes für erneuerbare Energien vorgestellt. Wie erfolgreich konsequente Klimaziele für Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind, wurde an konkreten Beispielen vom deutschen Energieeinspeisegesetz bis hin zu innovativen Konzepten für Landkreise in Wales deutlich. Auch der Flensburger Klimapakt wurde vorgestellt.
Da passte es besonders gut, dass der Engländer Christopher Keene, Koordinator der britischen Cero Carbon-Karavane, auf seiner Tour per Fahrrad von Britannien nach Kopenhagen auch im artefact-Zentrum Halt machte, um die Forderungen des europäiscehn Netzwerkes mit zum Energiegipfel zu nehmen. In Kopenhagen werden sich zahlreiche Vertreter der Nichtregierungs-Netzwerks wiedertreffen, um den existenziellen Interessen auch der nächsten Generationen bei den dort tagenden politischen Vertretern Gehör zu verschaffen.

Foto:artefact

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