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Energetisch Sanieren

Energetisch sanieren

Seit 2015 fördert die KfW-Bankengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verstärkt
die energetische Sanierung und den effizienten Neubau aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Im Programm 151/152 liegt der Einstiegszinssatz aktuell bei 0,75 % p.a.

„Wir wollen bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Hierzu brauchen wir weitere Effizienzfortschritte im Gebäudebereich und zwar nicht nur bei den Wohngebäuden. Deshalb unterstützten wir mit der KfW-Förderung Unternehmen und Kommunen bei energieeinsparenden Bauinvestitionen“, sagte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, zur Einführung der weiteren Programmbestandteile. Niedrige Zinsen und Tilgungszuschüsse von bis zu 27.500 Euro winken, wenn Sie Ihr Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzen. Vorrangiges Ziel ist die Erhöhung der Energieeffizienz.

Auch beim Neubau von Gebäuden mit niedrigem Energiebedarf setzen KfW und BMWi gemeinsam sehr deutliche Investitionsanreize. „In Nichtwohngebäuden schlummern erhebliche Effizienzpotenziale, die den Unternehmen und Kommunen neben deutlichen CO2-Einsparungen auch reale Kostenvorteile bringen. Über 40 Prozent des Primärenergiebedarfs aller Gebäude entfällt auf Nichtwohngebäude“, sagt Dr. Ingrid Hengster. „Wir freuen uns, dass wir neben der sehr erfolgreichen Förderung von Wohngebäuden zukünftig auch das energetische Bauen und Sanierung bei Nichtwohngebäuden für alle Unternehmen anbieten können.“

Gewerbliche Unternehmen können unabhängig von ihrer Größe die Förderkredite im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ über ihre Hausbanken beantragen. Weitere Informationen unter www.kfw.de.

Neben der Kreditanstalt für Wiederauf­bau fördert auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Das Heizen mit erneuerbaren Energien wird in verschiedenen Techniken bezuschusst: Ob Biomasse-Heizanlagen wie Pellet- oder Hackschnitzelöfen, die Errichtung von Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung (Solarthermie) oder der Einbau von Wärmepumpensys­temen – profitieren Sie von attraktiven Zuschüssen. Weitere Informationen zu Förderumfang und -voraussetzungen unter www.bafa.de.

Foto: © KfW/ Jens Steingässer

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