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Einbrechern Das Handwerk Legen

Einbrechern das Handwerk legen

ANZEIGE Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die meistenMenschen eine schockierende Erfahrung. Neben dem rein materiellen Verlust bedeutet es eine erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls.

Langfinger finden heute vielfältige „Betätigungsfelder“. Ob im privaten oder im gewerblichen Raum, nahezu überall setzen sie ihr Verständnis von „Selbstbedienung“ skrupellos in die Tat um.
Oft können Sie Einbrechern schon mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen ein Schnippchen schlagen. Wie das geht, das verraten Ihnen das Landespolizeiamt und die Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord (QSN) auf der NordBau am Messestand 7333 in Halle 7.

Dass sich Präventionsmaßnahmen lohnen, belegen gesenkte Fallzahlen und ein hoher Versuchsanteil bei Wohnungseinbrüchen. 2016 wurden 7.711 Taten in Schleswig-Holstein erfasst, was einem Rückgang von 8,8 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Anschaffungen zum Einbruchschutz werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durch För­dergelder unterstützt.

Widerstandsklasse RC2
Die Polizei weist darauf hin, dass die Sicherheitstechnik DIN-geprüft sein soll. Bei privaten Haushalten wird die Widerstandsklasse RC2 empfohlen. Diese hält einen Einbrecher fünf Minuten auf. In dieser Zeit wird nach den Erfahrungen der Polizei in den meisten Fällen der Einbruchsversuch abgebrochen.

Der sicherungstechnische Fachberater Kay Katzenmeier rät als Basisschutz zu mechanischer Sicherheitstechnik an Fenstern, Türen und allen weiteren gefährdeten Gebäudeöffnungen. So kann verhindert werden, dass der Einbrecher überhaupt erst ins Haus hineinkommt. Eine Überfall- und Einbruchmeldeanlage bietet zusätzlichen Schutz.

Anerkannte Fachhandwerker
Die Sicherheitstechnik ist von geschulten Fachhandwerkern einzubauen. Was nützt der beste DIN-geprüfte Einbruchschutz, wenn er falsch montiert wurde? Um das Finden des polizeilich anerkannten Fachhandwerkers aus der Nähe zu erleichtern, führen das Landespolizeiamt und die QSN eine Errichterliste, auf der speziell geschulte Betriebe verzeichnet sind.

Fazit: Schon einfache technische Maßnahmen können das Einbruchrisiko erheblich reduzieren. Nutzen Sie das kostenlose Beratungsangebot der Handwerksbetriebe auf dem Adressennachweis der Landespolizei Schleswig-Holstein.

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein

Zentralstelle Polizeiliche Prävention
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon 0431/ 16 06 55 55
www.polizei.schleswig-holstein.de

NordBau: Halle 7, Stand 7333

Foto:© Frahm

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