Überspringen zu Hauptinhalt

Der Sicherheitscheck für Ihr Zuhause

ANZEIGE Das Leben hat sich in den vergangenen 50 Jahren stark verändert. Computer, Hausgeräte, Flachbildschirme oder Tablets sind heutzutage selbstverständlich. Aber nicht für die elektrische Anlage. Eine Überlastung kann unangenehme Folgen haben. Hendrik A. Kilp, Geschäftsführer des Landesinnungsverbands der Elektro- und Informationstechnik Schleswig-Holstein, rät daher zum Sicherheitscheck.

Gibt es Bestandsgebäude, die besonders betroffen sind?
Nicht die ältesten Gebäude haben veraltete Elektroanlagen, sondern Gebäude aus den Baujahren 1950 bis 1979. Fast jedes zweite Haus ist betroffen. Das zeigt eine aktuelle Studie der renommierten Leuphana Universität Lüneburg und der Fachhochschule Südwestfalen. Hier ist angesichts des oftmals schon bedenklichen Zustands der elektrotechnischen Ausstattung eine Modernisierung oder Sanierung dringend geboten.

Warum sollten die Eigentümer handeln?
Die Ausstattung bzw. Anzahl der Stromkreise entspricht häufig nicht der DIN VDE Norm. Im Mittel verfügen die Gebäude aus den 1960er Jahren über die wenigsten Stromkreise.
Oft liegt auch die Steckdosenanzahl unterhalb der Norm. Ein Vergleich von Zählerplätzen und sanierten Elektroleitungen zeigt im Übrigen, dass meist nur oberflächlich saniert wurde.

Wer sollte den E-Check vornehmen?
Auf jeden Fall qualifizierte Innungsfachbetriebe. Nur deren Mitarbeiter können sicher feststellen, ob die Stromkreise im Haus sinnvoll aufgeteilt und fachgerecht abgesichert sind.Das gilt auch für nachträglich vorgenommene Veränderungen an der Elektroinstallation. Die Elektriker haben einen Blick dafür, ob Kabel und Stecker, Steckdosen und Schalter in ordnungsgemäßem Zustand sind. So lässt sich das Risiko minimieren.

Was kann überhaupt passieren?
Im schlimmsten Fall kann es durch Überspannung oder einen Kurzschluss zu einem Brand kommen. Der E-Check schützt vor Bewohner und Einrichtungen im Haus vor diesen Gefahren.

Gibt es weitere Vorteile?
Sicher. In erster Linie natürlich, dass die geprüfte Elektroinstallation und die geprüften Elektrogeräte allen Sicherheitsaspekten genügen. Im Schadensfall lässt sich das der Versicherung einfach nachweisen. Vor Ort können unsere Experten die Kunden aber auch fachkundig zu allen Fragen der Energieeffizienz beraten und weisen auf Einsparmöglichkeiten hin. Zudem sind Handwerksleistungen wie der E-Check von der Steuer absetzbar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.e-handwerk.org

Text: Neumann; Foto: ©LIV

An den Anfang scrollen