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Neubau

Dem Passivhaus gehört die Zukunft

ANZEIGE Ist ein Passivhaus wirklich so viel teurer als ein Standardhaus? Mauermeister Eckart-Rolf Hellmann von Hellmann varioform-haus aus Winsen/ Aller hat dieses Argument unzählige Male vernommen – in Gesprächen mit Interessenten, angehenden Häuslebauern sowie auf Messen und Veranstaltungen.

Über die Mehrkosten für ein Passivhaus könne man pauschal keine seriösen Angaben machen: „Das kann immer nur im Einzelfall kalkuliert werden“, so Hellmann. „Denn dabei müssen sehr viele Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel der Standort, die Himmelsausrichtung, die Form und die Lebensgewohnheiten der künftigen Bewohner. Wenn man nur die Baukosten betrachtet, ist ein Passivhaus ohne Zweifel teurer.“

Doch es ist ein Kardinalfehler, nur die Investitionskosten zu betrachten, denn hier gilt die gleiche Rechnung wie bei Neuwagen oder Waschmaschinen. Wer den Energieverbrauch beim Kauf außer Acht lässt, ist schnell angeschmiert und zahlt letztendlich massiv drauf.

Kosten senken durch Eigenleistung
Mit Hellmanns Konzept der Selbstbau-Passivhäuser lassen sich die Baukosten jedoch deutlich senken. „Das geht nur über die Einbeziehung der Bauherrenfamilien selbst, also durch Eigenleistung“, so der Bauprofi. Allerdings sind dazu ein Material und ein Baukonzept erforderlich, die genau das zulassen, und die Hellmann mit dem isorast-System fand. „Mit unserem Bausystem aus Neopor-Elementen kann wirklich jeder selbst bauen“, sagt der Maurermeister. „Natürlich leiten wir die Bauherren dabei an. Es ist immer jemand von uns vor Ort.“

Auch was den Innenausbau betrifft, können die Bauherren selbst aktiv werden. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viele Bauherren es ohne Vorwissen schaffen, Wände zu stecken, zu betonieren, Dämmplatten, Rohre und Leitungen zu verlegen und ganz nebenbei auch noch Badezimmer zu planen“, berichtet Hellmann. „Viele entdecken auf ihrer Baustelle erst ihr handwerkliches Talent.“ Über 1.000 Selbstbauhäuser hat Eckart-Rolf Hellmann bislang betreut und bereits nach dem ersten die Erkenntnis gewonnen: Ein Bauherr, der selbst Hand anlegt, sorgt für eine erhebliche Qualitätssteigerung. enn jeder Handgriff wird hinterfragt und hundertprozentig ausgeführt. Deshalb ist die Qualität fast immer besser als die anderer Gebäude, was auch immer wieder die Sachverständigen bei der Abnahme bestätigen.

Echte Wertschöpfung, schlaue Geldanlage
„Meine Bauherren schaffen sich selbst ihre Häuser, die mehr als ihren Preis wert sind, und das im wahrsten Sinne des Wortes“, berichtet er. Ein Beispiel: Als die Bank den Wert eines Selbstbau-Passivhauses in Hannover schätzte, lag dieser bei 700.000 Euro. Gekostet hat das Haus, eine Lückenbebauung inklusive Grundstück, aber nur 530.000 Euro – das ist echte Wertschöpfung.

Wer rechnen kann, weiß also, dass ein Passivhaus eine gute Geldanlage ist. „Auf der Bank gibt es ohnehin keine Zinsen. Man kann sein Geld also besser in Qualität investieren, mit der man langfristig Kosten einspart“, so Hellmann. Und bei der heutigen Energiepreisentwicklung ist die Passivhausbauweise einfach das Mittel der Wahl: eine sichere und gute Investition in die Zukunft.

Das sollten Bauherren wissen
Trotz der Mehrkosten ist das Passivhaus wirtschaftlich, weil es ein langlebiges Wirtschaftsgut ist. Über 50 Jahre aufsummiert beträgt der Gesamtkostenvorteil des Passivhauses einer Modellrechnung der Klimaschutzstelle der Stadt Frankfurt/ Main mehr als 75.000 Euro. Ab 2020 dürfen ohnehin in Europa nur noch Passivhäuser gebaut werden. Außerdem haben sich die Energiekosten seit der Jahrtausendwende verdoppelt. Auch wenn derzeit beim Heizöl eine Talfahrt angesagt ist, die Preisspirale ist nicht mehr zu stoppen. Die Heizkosten werden in absehbarer Zeit kaum noch zu bezahlen sein. Die Finanzierung für Passivhäuser ist in der Regel dank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) günstiger.

Hellmann varioform-haus
Lönsweg 13
29308 Winsen/ Aller
Telefon 05143/ 65 61
www.das-passivhaus.de

Foto: ©Hellmann

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