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Bauen, Aber Sicher!

Bauen, aber sicher!

Immobilien liegen im Trend – bei Eigennutzern und Kapitalanlegern. Der Bau eines eigenen Hauses ist noch immer der größte Wunsch junger Familien. Aber auch der Markt seniorengerechter Häuser und Wohnungen zeigt hohe Zuwachsraten. Das Angebot ist dementsprechend groß und für private Bauherren nur wenig überschaubar.
„Schlüsselfertige Angebote sind vielfältig und oft überhaupt nicht vergleichbar“, so Dipl.-Ing. Thorsten Kuchel vom Verband Privater Bauherren e.V. (kurz VPB). Werdende Bauherren sind daher gut beraten, sich bei der Auswahl des Grundstückes, des passenden Angebotes und während der Bauzeit fachkundig begleiten zu lassen. Der VPB bietet seinen Mitgliedern diese Unterstützung durch die mehr als 60 bundesweit verteilten Beraterbüros an.
Für Herrn Kuchel beginnt die Begleitung spätestens bei der Prüfung der Vertragsunterlagen. „Leider sind die angebotenen Zahlungspläne häufig nicht an den Bauablauf angepasst. Die ersten Raten sind dann zu hoch, die letzten Raten zu niedrig bewertet. Sicherheiten sind oft gar nicht vorgesehen“, so die Erfahrungen der bundesweit über 60 VPB-Berater. „Kommt ein Unternehmen dann in Schwierigkeiten oder geht es gar in die Insolvenz, ist das am Anfang zu viel gezahlte Geld meistens verloren. Mit dem verbleibenden Budget lässt sich das erst halbfertige Haus dann nicht mehr zu Ende bauen. Im schlimmsten Fall lässt sich die Finanzierungslücke gar nicht mehr schließen, und unverschuldet stehen die Bauherren vor finanziellen Problemen bis hin zur eigenen Insolvenz“, berichtet Herr Kuchel von eigenen Erfahrungen aus seiner Tätigkeit.
Wenn nach einer Prüfung aller Vertragsunterlagen dann der Auftrag für die Planung und den Bau des Hauses erteilt werden, beginnt für die Bauherren die Zeit der Entscheidungen. Hier rät der Bausachverständige seinen Kunden, mit der Baufirma einen Zeitenplan zu vereinbaren, der neben den Bauterminen auch die notwendigen Bemusterungstermine für die Küche, die Elektroinstallationen, die Fliesen usw. vorsieht. So kann unnötiger Termindruck vermieden werden.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten folgen dann fest vereinbarte Kontrollen auf der Baustelle. „Es gibt bestimmte Bauabschnitte, die müssen rechtzeitig kontrolliert werden, bevor das nächste Gewerk folgt und ggf. die Vorleistungen dann nicht mehr begutachtet werden können“, so Kuchel. Aus seiner Erfahrung sind solche Abschnitte nach der Fertigstellung der Rohbauarbeiten, nach dem Einbau der Fenster, der Dampfsperre und der Elektroinstallationen jeweils vor dem Beginn der Putzarbeiten, vor dem Estricheinbau und vor dem Beginn der Ausbauarbeiten notwendig.
Der letzte wichtige Termin ist dann die Abnahme und Übergabe des Hauses. „Hier ist mir die richtige Aufstellung eines Protokolls mit allen Mängeln, Restleistungen sowie dem Beginn- und Enddatum der Gewährleistungsfrist wichtig“, verrät Dipl.-Ing. Kuchel. Die Wichtigkeit der Abnahme ist vielen Bauherren nicht bewusst. Neben der Schlüsselübergabe tritt mit diesem Tag auch die Beweislastumkehr für die Anzeige möglicher Mängel in Kraft.
„Bauen ist aber kein Buch mit sieben Siegeln und kann sogar richtig Freude bereiten. Mit einer fachkundigen, unabhängigen Beratung und Baubegleitung ist ein erster Schritt getan“, weiß Thorsten Kuchel von vielen Bauherren, die er mittlerweile mit seinem Regionalbüro Kiel des VPB begleitet hat.

VPB Regionalbüro Kiel
Ing.-Büro Thorsten Kuchel
Dorfkoppel 9
24161 Altenholz
Telefon 0431/ 329 11 22
E-Mail: kiel@vpb.de

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