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Wohnen, Um Zu Leben

Wohnen, um zu leben

ANZEIGE Zwei Bauabschnitte mit je 18 Wohneinheiten, gebaut in 18 Monaten – nicht nur das Zahlenspiel ist bei der neuen Wohnanlage in Andernach eine runde Sache. Die kürzlich errichteten Eigentumswohnungen in der zweitältesten Stadt Deutschlands sind generationenübergreifend konzipiert, sodass sich Bewohner jeden Alters wohlfühlen können.

Keine zwanzig Kilometer nordwestlich von Koblenz gelegen, schmiegt sich das kleine Städtchen Andernach an den dort leicht verzweigten, ruhig dahinströmenden Rhein. Die zweitälteste Stadt Deutschlands entwickelte sich im Laufe der letzten Jahre zu einer vielgefragten Wohnstadt, die alles bietet, was man in einer Stadt sucht – und dennoch wohltuend „unstädtisch“ geblieben ist.

Das Wahrzeichen der Stadt ist ein im 14. Jahrhundert errichteter, 56 Meter hoher Wehrturm – der „Runde Turm“. Seine bis zu fünf Meter dicken Mauern widerstanden 1689 einem Sprengversuch der abrückenden französischen Truppen. Auch heute noch erfreuen sich Gebäude aus massivem Mauerwerk höchster Beliebtheit. Im Fokus stehen aber jetzt neue Standards wie eine ökologische und energieeffiziente Bauweise.

Klassische Baukörper mit Panoramablick
Die geradlinig von Süden nach Norden verlaufende Buchenstraße ist am südlichen Ortsrand von Andernach gelegen. Zu beiden Seiten reihen sich in lockerer Folge Ein- und Mehrfamilienhäuser, auf der Ostseite schirmt ein parallel verlaufender Riegel aus Gewerbebauten das Grundstück von einer Schnellstraße ab. Das leicht trapezförmige, längliche Grundstück bietet in seiner Ausformung und Größe von knapp unter 3.000 m² ein ideales Baugrundstück mit vielfältigen Bebauungsmöglichkeiten.

Die in Andernach ansässige Rimubal Wohn- und Baugesellschaft mbH entschied sich für zwei klassische Vierspänner, die zu einem gestreckten, 50 Meter langen Wohnblock zusammengesetzt sind. Die beiden Treppenhäuser liegen an der Buchenstraße, die „Schokoladenseite“ mit den größeren Wohneinheiten wendet sich nach Westen, in Richtung der Gewerbebauten. Diese verschwinden in einem Geländesprung von bis zu sieben Metern, sodass bereits ab dem Erdgeschoss ein nahezu freier Blick gegeben ist.

Ab dem 2. Geschoss erhebt man sich über den umliegenden Baubestand, im 4. Obergeschoss steht man über den Dingen und genießt einen ungestörten Panoramablick auf Andernach und das Neuwieder Becken. Statt der vier Wohneinheiten wie in den Geschossen davor sind den beiden Treppenhäusern je zwei Penthäuser seitlich angesetzt. So ergeben sich durchgestreckte Wohnungsgrundrisse mit großzügigen Panoramaterrassen an beiden Seiten.

Für Alt und Jung
Wohnflächen von knapp über 70 bis hin zu 130 m² bei den Penthaus-Wohnungen ermöglichen vielfältig gestaltete Grundrisse. Allen 2- und 3-Zimmer-Wohnungen gemeinsam ist der kombinierte Wohn-/Essbereich mit offener Küche sowie ein im Flur gelegener Vorratsraum. Anstatt kleiner aneinander geschachtelter Zimmer entstehen so großzügig dimensionierte Lebensräume, die zusammen mit den großflächigen Fenstern eine offene Wohnatmosphäre erzeugen. Damit diese Vorzüge nicht nur von jungen Menschen genutzt werden können, wurden alle Wohnungen altersgerecht, also barrierefrei, konzipiert. Dies beginnt bereits bei den im Souterrain befindlichen Doppelgaragen, von denen aus man ebenerdig zu den zentral in den Treppenhäusern liegenden Liften gelangt. So erreicht man die Wohnungen bequem über den Aufzug.

In den Wohnungen selbst gehören bodentiefe Duschen ebenso zum Standard wie üppige Balkone, die besonders älteren Menschen ein „Wohnen im Freien“ ermöglichen. So werden alle Generationen angesprochen und auch jüngeren Eigentümern die Möglichkeit geboten, bis ins hohe Alter in ihrer vertrauten Wohnung zu bleiben.

Natürlicher Baustoff aus der Region
Für die Bebauung des 2.713 m² großen Grundstückes wurde ein ambitionierter Zeitplan angesetzt: 18 Monate für eine Wohnfläche von knapp über 3.000 m². Zwei Vierspänner, zwei Bauabschnitte: Diese Lösung war naheliegend, teilte das Bauvorhaben in übersichtliche Abschnitte und vereinfachte die Logistik hinsichtlich der Materialanlieferung und -lagerung. Neben einer durchdachten Planung bedeutet Bauen auch ökologische Verantwortung zu übernehmen. Für die beiden Geschäftsführer von Rimubal, Alexander Rimmer und Mario Baldinu, beginnt dies bereits bei der Auswahl der Baumaterialien. Erste Wahl ist bei ihnen immer der Leichtbetonstein. „Bims ist ein natürliches, vulkanisches Gestein, das nach strengen Regeln abgebaut und deren Fläche wieder renaturiert wird“, so Mario Baldinu.

Ergänzend fügt er hinzu: „Wir befinden uns hier mitten in einem Abbaugebiet.“ Dass das Neuwieder Becken eine geologische Ausformung, und nicht durch Bimsabbau entstanden ist, betont er der Sicherheit halber nochmals. Die Natürlichkeit des Baustoffes und die Standortnähe waren somit die zwei Hauptargumente, die für den Leichtbetonstein sprachen.

Für jede Anforderung den richtigen Stein
Decken sind in der Regel eine Domäne des Stahlbetons, bereits bei den Außenwänden scheiden sich aber die Geister: Wärmedämmverbundsystem (WDVS), ein- oder zweischalig, Ziegel, Kalksandstein oder Leichtbeton – um nur einige Varianten aufzuzählen. Die Firma Rimubal hat sich in Bezug auf die Realisierung dieses Mehrgenerationenhauses für KLB-Funktionswände entschieden. Dass hierbei sowohl für die Innen- als auch die Außenwände Mauersteine von KLB-Klimaleichtblock (Andernach) zum Einsatz kommen, hat für Alexander Rimmer mehrere Gründe: „Wir haben auch schon mit anderen Herstellern zusammengearbeitet, aber in puncto Qualität, Maßhaltigkeit und technische Beratung ist KLB für uns die erste Wahl.“ Hinzu kommt, dass KLB in direkter Nähe produziert, also auch die in der Ökobilanz wichtige Komponente der „Grauen Energie“ positiv bewertet werden kann. Geplant wurde in KLB-Klimaleichtblöcken – rundum, innen und außen.

Foto: ©KLB

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