Vobeugender Schutz vor Einbrechern

Kategorie [ Messe, NordBau ]

Polizei-QSNDas Landespolizeiamt Schleswig-Holstein (Zentralstelle Polizeiliche Prävention) und die Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord beraten Verbraucher und Gewerbetreibende über vorbeugenden Einbruchschutz. Auf der NordBau-Messe findet man sie am Messestand 7327.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat nicht nur die Aufgabe, Straftaten zu verfolgen, sondern auch diese zu verhüten. “Wir möchten, dass Sie sich in Ihrem Wohnumfeld wohl und sicher fühlen und wollen Sie über die vielfältigen Möglichkeiten, nicht Opfer einer Tat zu werden, informieren”, so die Polizei. Ein wirksamer Schutz vor Straftaten ist allerdings nicht nur alleine Sache der Polizei, sondern geht alle Bürger/innen des Landes an. Dabei ist insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Bevölkerung das wirksamste Mittel zur Verhütung dieser Delikte.
“Wenn Sie aktiv an diesem Vorhaben teilnehmen, schützen Sie sich selbst und helfen auch anderen”, sagt Kay Katzenmeier. “Erfahrene und kompetente Mitarbeiter/innen der Landespolizei können Ihnen Tipps geben, wie Sie sich vor Straftaten schützen können.”
Das Programm “Polizeiliche Kriminalprävention” empfiehlt u.a. die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern mit geprüften und zertifizierten mechanischen Sicherungseinrichtungen sowie die fachgerechte Projektierung, Installation und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen.
Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser einbruchhemmenden Bauteile und die Funktionsfähigkeit ist neben ihrer Belastbarkeit auch die bau- und sicherungstechnisch fachgerechte Montage. Dabei gilt die polizeiliche Verpflichtung zur Neutralität und Gleichbehandlung für die Empfehlungspraxis von Produkten, Herstellern und Facherrichtern.
Die Aufnahme von Unternehmen in die Adressennachweise für Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen und von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen der Polizei erfolgt auf der Grundlage bundesweit anerkannter Pflichtenkataloge. “Durch die praxisgerechte Zusammenarbeit zwischen den Handwerkskammern, den Fachhandwerkern sowie den Sicherheitsexperten der Polizei im Bereich der Einbruchsprävention versprechen wir uns eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls und der Lebensqualität der Bürger/innen in Schleswig-Holstein.”
Damit hat der Rat suchende Verbraucher nicht nur die Möglichkeit, die richtigen und geprüften Produkte, sondern auch die zuverlässigen und vertrauenswürdigen Betriebe seiner Region für die qualifizierte Beratung und den Einbau von Sicherungseinrichtungen auszuwählen.
Bei grundsätzlichen Fragen zur Kriminalitätsverhütung sollte man die nächstgelegene Polizeidienststelle aufsuchen. “Diese halten für Sie Informationsmaterialien zu vielfältigen Themen bereit”, so der sicherheitstechnische Fachberater.
“Jeder dritte Einbruch scheitert an vorhandener Sicherungstechnik,” sagt Kay Katzenmeier. “Tatortauswertungen zeigen, dass viele Einbrüche durch Sicherungstechnik verhindert werden konnten.”
Durch aufmerksame Nachbarn wurden zusätzliche Straftaten vereitelt.
Die Polizei rät: “Machen Sie Gebrauch von der Kompetenz und dem kostenlosen Beratungsangebot der geschulten Handwerksbetriebe, die im Adressennachweis aufgenommen wurden.” Diese Betriebe sind Kooperationspartner von Polizei und QSN in Sachen qualifizierter Einbruchschutz.
Sicherungstechnische Fachberater der Polizei und fachkundige Handwerker der QSN vermitteln ihr Know-how zum vorbeugenden Einbruchschutz auf der NordBau-Messe in Neumünster. Haus- und Wohnungsbesitzer, Bauherren und Gewerbetreibende erhalten in Halle 7 (Stand 7327) neben vorbeugenden Verhaltensregeln auch firmenneutrale Empfehlungen zu geprüften, sinnvollen einbruchhemmenden Produkten und zu kompetenten Einbaufirmen.
Weitere Informationen über wirksamen Einbruchschutz sowie Adressen von polizeilich anerkannten Errichterunternehmen finden Sie unter www.polizei.schleswig-holstein.de und www.qsn-einbruchschutz.de.