Viele neue Bauplätze
Seit dem 1. Juli 2006 ist die LEG Entwicklung in den Firmenverbund der Kronshagener BIG-Bau Investitionsgesellschaft eingebunden und setzt ihre langjährige Erfolgsgeschichte fort.
Mehrere neue Entwicklungsprojekte in Norddeutschland begonnen
Neben den eigenen Erfahrungen in der Umsetzung umfangreicher Stadtentwicklungsmaßnahmen kann die LEG auf die Kompetenzen eines weiteren großen Projektentwicklers zurückgreifen.
Insbesondere in der Landeshauptstadt Kiel sowie in der Metropolregion Hamburg wurden durch die LEG bisher Entwicklungsprojekte eingeleitet und durchgeführt. Die Anforderungen an eine komplexe Ortsteilentwicklung gehen über das klassische Geschäft eines reinen Erschließungsträgers hinaus. Neben rein technischen Fragen ist die Akzeptanz eines Baugebietes von verschiedenen Faktoren abhängig. Hierzu gehört unter anderem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bauland und Grünstrukturen, ein der Ortslage angemessenes Angebot infrastruktureller Leistungen wie zum Beispiel Kindertageseinrichtungen und Nahversorgungsmöglichkeiten.
Frühzeitig erkannte die LEG die Chancen, die in dem seither stetig wachsenden Markt der Konversion stecken. Diese komplexen Vorhaben liegen überwiegend inmitten vorhandener Bebauung und bieten durch Rückbau vorhandener Baulichkeiten, Neuordnung der räumlichen Strukturen und (Wieder-) Belebung der regionalen Infrastruktur für die Kommunen städtebauliche Entwicklungsperspektiven. Langjährig militärisch oder gewerblich genutzte Areale, die sich städtebaulich oftmals nur unzureichend integrieren ließen, können neuen Lebensraum für die Kommune bieten.
Ein Vorzeigeprojekt ist hierbei die Konversionsmaßnahme in Wentorf bei Hamburg, in dessen Verlauf die Bose-Bergmann- und die Bismarckkaserne mit einer Fläche von zusammen 50 ha zu einem neuen Ortsteil entwickelt wurden. Zeitweise war dies auch das größte Konversionsprojekt der Bundesrepublik. In einer breiten Palette verschiedenster Bauformen wurde hier Raum für ca. 1.400 Wohneinheiten geschaffen, die Lebensraum für über 4.000 Wentorfer Bürger bieten. Daneben wurden 10 ha hochwertige Gewerbe- und Einzelhandelsflächen geschaffen, die mittlerweile fast vollständig bebaut sind.
Auch im laufenden Jahr 2008 hat die LEG neue Entwicklungen angeschoben. Unter anderem wurde mit einem Projektpartner im März der erste Spatenstich für die Konversionsmaßnahme in Glinde “An der Alten Wache” gefeiert. Auf dem 36 ha großen Gelände des ehemaligen Gerätehauptdepots der Bundeswehr sollen innerhalb weniger Jahre 18 ha Nettobauland für 750 Wohneinheiten entstehen. Schätzungsweise 2.500 (Neu-) Bürger werden bis 2013 hier ein neues Zuhause gefunden haben. Die geplanten Wohnformen decken die ganze Bandbreite des Wohnspektrums ab: genossenschaftlicher Mietwohnungsbau und Stadtvillen werden ebenso vertreten sein wie das Eigenheim in den Bauformen Reihen-, Doppel- und Einzelhaus.
Daneben werden auch hier 7 ha für nicht störende Gewerbebetriebe und den Einzelhandel zur Verfügung gestellt. Es entsteht ein neuer Ortsteil, der von der Ortsmitte bis an den Gemeinderand reicht. Die das Depotgelände ehemals prägende Bahntrasse wird in ganzer Länge als Grünfläche erkennbar bleiben und über weitere geplante Grünzüge die Gebietsteile fußläufig miteinander verbinden.
Das Investitionsvolumen wird bei 35 Mio. Euro liegen. Auch in diesem Projekt werden anfallende Rohstoffe weitgehend einer Wiederverwertung zugeführt. Allein aus dem Rückbau der bestehenden Bebauung werden 300.000 t des im Tiefbau begehrten, weil äußert tragfähigen Beton-Recyclingmaterials gewonnen, die in anderen Vorhaben z.B. als Straßenunterbau zur Verfügung stehen.
Im Süd-Westen der Freien und Hansestadt Hamburg wurde ebenfalls im März der erste Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt im Bereich des Neu Wulmstorfer Apfelgartens gefeiert. Dieser weitere Abschnitt wird wieder Raum für 100 Wohneinheiten, überwiegend in Einzel- und Doppelhausbebauung, schaffen. In direkter Nachbarschaft Hamburgs konnte hier ein landschaftlich reizvoller Teil alten Apfelanbaulandes durch eine Projektgesellschaft für Bauherren bereitgestellt werden.
Ebenfalls im April wurden in der Stadt Bargteheide und in Kiel-Meimersdorf weitere Spatenstiche gefeiert. In Bargteheide wird für den letzten Bauabschnitt des Gebietes “An der Trabrennbahn” mit rund 50 Wohneinheiten die Entwicklung eingeleitet. In Kiel-Meimersdorf werden im Bereich des B-Planes 935 b weitere 120 Wohneinheiten in einem seit Jahren wachsenden Stadtteil, genannt “Der gründe Süden” durch eine Projektgesellschaft erschlossen. Maßgeblich durch die LEG hat dieser Stadtteil umfangreiche Infrastruktureinrichtungen, unter anderem eine Grundschule mit Sporthalle, eine Kindertagesstätte und sogar überregional wirkende Einzelhandelseinrichtungen erhalten.
Im Mai wird ein weiterer Spatenstich folgen: Im Bereich der ehemaligen 5-Seen-Kaserne wird der Bereich des B-Plans 52 für 50 Wohneinheiten sowie 1 ha Mischgebietsflächen erschlossen. Von den ursprünglich 108 ha Kasernenareal wurden durch die LEG 70 ha Wald- und Seenflächen unter anderem an die Stiftung Naturschutz veräußert. Zudem entstand im Bereich des B-Planes Nr. 50 ein Baugebiet für 150 Wohneinheiten, das zwischenzeitlich weitgehend bebaut ist.
Foto: LEG