Variabel wie eine Patchwork-Familie
Wohnraum eines Holz-Fertighauses kann individuell gestaltet werden
Paare trennen sich, Paare finden sich. In der heutigen Gesellschaft hat der Bund der Ehe längst seinen hohen Stellenwert verloren. Immer öfter finden sich neue Paare in sogenannten Patchwork-Familien zusammen, in denen ein oder beide Partner Kinder mit in die Beziehung bringen.
Um die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zufrieden stellen zu können, muss auch die Wohnsituation an die neuen Begebenheiten angepasst werden.
Für Patchwork-Familien bietet sich ein Fertighaus in Holzbauweise geradezu ideal an. Denn hier ist es möglich, dass viele Menschen unter einem Dach wohnen und dennoch jeder einzelne ausreichend Freiraum hat. “Holz-Fertighäuser bieten viel Raum für freie Planung und können individuell gestaltet werden. Auch im Nachhinein können die Räume leicht kind- oder altersgerecht umgebaut werden”, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
Alle Generationen unter einem Dach
Wenn viele Personen unterschiedlicher Altersklassen in einem Haus wohnen, ist der Ärger häufig schon vorprogrammiert. Während die Erwachsenen nach einem anstrengenden Arbeitstag ihre Ruhe im Wohnzimmer suchen, denken die jüngsten Mitbewohner noch nicht ans zu Bett gehen und blühen oft in den Abendstunden erst so richtig auf. Parallel dazu möchte die Tochter ungestört ihre Hausarbeit schreiben und der Sohn mit Freunden ein Fußballspiel im Fernsehen schauen. Damit der Haussegen nicht schief hängt, sollten die Platzbedürfnisse an die Lebenssituationen der Hausmitglieder angepasst werden. Holz-Fertighäuser können individuell geplant werden und so jedem Familienmitglied den Freiraum bieten, den es zur persönlichen Entfaltung benötigt.
Raumaufteilung je nach Lebenssituation
Im Erdgeschoss kann beispielsweise der Wohn-Essbereich zu einem großen Aufenthaltsraum mit besonderem Wohnambiente für die ganze Familie gestaltet werden. Während sich auf der ersten Etage die “Privaträume” der Erwachsenen befinden, wird das Dachgeschoss zum Rückzugsgebiet der Jugendlichen mit separaten Zimmern, mit Dusche und WC. Außerdem sollte vor einem Neubau genau überlegt werden, ob man nicht auch zusätzlichen Wohnraum in Form eines Fertigkellers schaffen sollte. Denn für verhältnismäßig geringe Zusatzkosten kann der unterste Gebäudebereich für verschiedenste Zwecke und sogar als separates Appartement genutzt werden. Je nach Größe der Familie ist hier auch der ideale Ort, an dem sich die jüngsten Familienmitglieder austoben können, ohne die anderen Hausbewohner zu sehr zu belästigen. Die führenden Hersteller von Fertigkellern sind in der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF) organisiert und arbeiten Hand in Hand mit den Fertighausherstellern zusammen.
Flexible Um- und Ausbaumöglichkeiten
Auch viele Jahre nachdem das Fertighaus bezogen wurde, kann es leicht um- oder ausgebaut werden. Wer rechtzeitig für das Alter vorsorgen möchte, kann zu gegebener Zeit etwa den Eingangsbereich sowie den Zugang zu den Sanitäreinrichtungen barrierefrei gestalten. So bleiben die Hausbewohner auch im Rentenalter weitestgehend unabhängig und sind nicht zu stark auf fremde Hilfe angewiesen. Ebenso können Zwischenwände entfernt oder ergänzt werden, um aus zwei kleineren Zimmern ein großes – oder umgekehrt – zu machen. Auch der Fertigkeller kann relativ einfach etwa in einen Nutz-, Hobby- oder Sportbereich umfunktioniert werden. So kann sich auch eine Patchwork-Familie an einem Fertighaus in Holzbauweise über viele Generationen erfreuen und regelmäßig auf die unterschiedlichen Lebensumstände variabel reagieren.
Weitere Informationen zu Holz-Fertighäusern gibt es unter www.fertighauswelt.de und zu Fertigkellern unter www.kellerbau.info.