Unabhängig und umweltfreundlich
Ein Umbau der Heizungsanlage ist in wenigen Tagen vollbracht und erspart auf lange Sicht viel Geld und viele Schadstoffe.
Statt mit Heizöl jetzt mit Holzpellets die eigenen vier Wände heizen
Mit Hochdruck gelangen viele Holzpellets durch dicke Schläuche in die Keller und Silos von Besitzern einer Holzpelletanlage. Vielerorts lockt das Spektakel eines großen Tanklaster ähnlichen Öl-Tankwagen in der eigenen Straße selbst die Nachbarn auf die Bürgersteige, um der Befüllung eine Weile zuzusehen.
Die Frage, vor der viele Hausbesitzer stehen, ob Öl, Gas, Erdwärme oder Holzpellets als neue Heizungsanlage ist leicht zu beantworten. Der nachwachsende Rohstoff Holz setzt bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxid frei, wie der Baum in seinem Wachstum aufgenommen hat. Dieser CO2-neutrale Verbrennungsvorgang leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz.
Wer auf hohen Komfort Heizkomfort wert legt, der sollte eine Pelletsheizung einbauen. Die Anlagen laufen so bequem wie eine Ölheizung mit dem Unterschied, 4-6 mal im Jahr die Asche entleeren zu müssen. Der Pelletti von Paradigma verbrennt so sauber, dass man die Asche einer Tonne Pellets (entspricht 500 Liter Heizöl) mit einem Eimer – zum Beispiel auf dem Kompost- entsorgen kann.
Auch beim Feinstaub sind Pelletskessel auf dem Niveau moderner Ölanlagen. Hier muss ohnehin unterschieden werden, ob es sich um krebserregenden Feinstaub aus Öl- oder Dieselruß handelt, oder um Holzabgase, mit denen man bedenkenlos leckeren Schinken und Aal räuchern könnte.
Mit großen Preisschwankungen ist in den nächsten Jahren generell nicht mehr zu rechnen. Für ein sicheres Preisverhältnis steht die Firma Paradigma ein, die ihren Kunden für die nächsten fünf Jahre einen Festpreis auf den Brennstoff Pellet garantiert.
Nicht nur die KfW Förderbank, sondern auch der Staat unterstützen und fördern den Einbau von alternativen Energiesystemen. Pelletheizungen werden mit ca. 1.500 Euro pro Anlage bezuschusst. Doch der Zuschuss der öffentlichen Hand ist nur ein Vorteil von vielen.
Eine Heizeinheit Öl (ein Liter) kostet den Verbraucher 60 Cent während für eine Heizeinheit Holzpellets (2 kg) nur 40 Cent benötigt werden. In den nächsten Jahren werden die Öl- und Gaspreise weiter steigen, da die Vorräte dieser fossilen Brennstoffe zur Neige gehen werden.
Für Pellets gibt es auch kein Monopol, die Vorräte werden heimisch produziert und verkauft. Holz ist im Überfluss vorhanden und wächst nach.
Wer seine bestehende Anlage entlasten möchte und nicht gleich komplett austauschen, der kann diese mehrstufig mit Solarenergie nachrüsten. Zum Beispiel mit dem Solar AquaSystem. Das Solarwärmesystem macht sich bezahlt. Es bietet ein Maximum an Anwendernutzen und Bedienerfreundlichkeit unter der Vorgabe der Energieeinsparung. Das Besondere ist, dass eine Nutzung mit normalem Wasser statt des üblichen Wasser-Glykolgemisches möglich ist. Es werden weder ein separater Kreislauf noch ein zusätzlicher Solarspeicher benötigt. Das AquaSystem wird einfach an den vorhandenen Warmwasserspeicher angeschlossen, so dass normales Heizungswasser im Kollektor zirkuliert. Der Kollektor arbeitet also wie ein zweiter Kessel parallel zum bestehenden Öl- oder Gaskessel. Dank ausgeklügelter Regelungseinheit ist das AquaSystem auch im Winter voll funktionsfähig.
Firmen mit viel Erfahrung auf dem Gebiet von Solaranlagen und Pelletheizungen, wie die Firma Lüthje aus Kiel-Pries, halten in regelmäßigen Abständen Vorträge zu diesem Thema. Hier können sich potenzielle Kunden informieren und mit Vorurteilen aufräumen.
“Pellets werden zum größten Teil aus Abfallholz hergestellt, somit ist die Gefahr der Abholzung sehr gering” erklärt Arne Lüthje und verweist auch auf den gesunden “Energie-Mix” von Erdwärme, Gas, Öl und Pelletheizungen.
Erdwärme ist allerdings nicht gut zur Sanierung von Häusern geeignet, da mit Strom zugeheizt werden muss.
Die verschiedenen wirklich effektiven Systeme auf dem Markt, wie Brennwerttechnik mit Öl und Gas, Holzvergaserkessel und Pelletheizungen, sollten allesamt vom Fachmann eingebaut werden, um ihre Funktion zu garantieren. Allerdings sollte man sich hier als Kunde auch Referenzen zeigen lassen. Insbesondere bei Pelletanlagen und Wärmepumpen ist handwerkliche Erfahrung unabdingbar, damit der Kunde die für ihn optimale Heizung bekommt.
