Strapazierfähiger Bodenbelag

Kategorie [ Fußboden ]

Wasabi OakHornbach-Projektschau zeigt im Januar, wie man Laminat richtig verlegt

Laminat ist der Allrounder unter den Fußbodenbelägen: Es kann auf fast jedem Untergrund verlegt werden, auch auf Warmwasser-Fußbodenheizungen. Variationsreiche Designs, hohe Belastbarkeit und attraktive Preise machen die große Beliebtheit von Laminatböden aus. Eine große Auswahl an Böden und Verlege-Tipps zeigt Hornbach vom 7.-30. Januar in der Projektschau “Laminat verlegen” mit den neuesten Trenddekoren des Markenherstellers Kaindl.

Was es bei der Laminat-Auswahl im Vorfeld zu beachten gilt, weiß Harald Beiner vom Handwerker-Service bei Hornbach.

Es gibt viele Arten von Laminat. Wie erkenne ich das richtige für meine Bedürfnisse?
Die Qualität von Laminatböden wird in so genannte Nutzungsklassen unterteilt. Jede Klasse ist zugleich eine Empfehlung für den geeigneten Einsatzbereich des Bodens. Bei intensiv genutzten Flächen in Treppenfluren, Eingangsbereichen und Küchen empfehlen wir Laminat mit einer hohen Abriebbeanspruchungsklasse. Bei Räumen mit normaler Beanspruchung wie in Wohn- und Esszimmern reicht die mittlere Klasse, und in zeitweise genutzten Zimmern wie Schlaf- oder Gästezimmern ist eine niedrige Abriebbeanspruchungsklasse ausreichend.
Bei den Designs haben Heimwerker die Qual der Wahl. Neben den klassischen Holzdekoren wie Buche, Eiche und Nuss gibt es in diesem Jahr echte Neuheiten, wie Böden mit Steindekor oder mit Antikholzeffekt.

Lässt sich Laminat auf jedem Untergrund verlegen?
Laminat kann fast überall verlegt werden. Voraussetzung ist, dass der Untergrund eben, fest und tragfähig ist. Ungeeignet sind lediglich alte Teppichböden, Nadelfilzböden sowie Steinholz-Estriche wegen der hohen Restfeuchte.
Bei allen mineralischen Untergründen wie Estrich, Naturstein und Fliesen muss zur Feuchtigkeitsisolierung immer zuerst eine Dampfbremse aus PE-Folie (mindestens 0,2 mm stark) verlegt werden. Anschließend kann auf die Dampfbremse bei Bedarf noch eine Trittschalldämmung gelegt werden. Diese dämpft Gehgeräusche nach unten und innerhalb des Raumes. Als Dämmmaterial eignen sich PE-Schaumfolie, Rippenpappe, Kork, Holzfaserdämmplatten und Filz.

Was sollte man beim Verlegen auf Warmwasser-Fußbodenheizungen beachten?
Beim Verlegen von Laminat auf Heizestrichen muss zuerst ein Auf- und Abheizprotokoll vom Heizungsbauer erstellt werden. Etwa drei Tage nach der Verlegung des Laminatbodens kann die Oberflächentemperatur langsam erhöht werden. Wie stark der Laminatfußboden beheizt werden darf, erfahren Heimwerker in den Herstellerangaben.
Noch mehr zur Verlegung von Laminat erfahren interessierte Heimwerker bei Hornbach in speziellen Live-Vorführungen. Erfahrene Mitarbeiter geben wertvolle Tipps zur “schwimmenden Verlegung” und zu etwas kniffligeren Verlegesituationen wie Zimmertür, Heizungsrohr oder Außenecken. Die Vorführungen finden jeweils freitags von 17-18 Uhr und samstags von 10-11 Uhr sowie von 14-15 Uhr in den Hornbach Bau- und Gartenmärkten statt.
Außerdem liegt in allen Märkten kostenlos die Broschüre “Floorguide” und die Arbeitsanleitung “Laminat verlegen” aus, in der die Kunden alle Designtrends und wichtigen Informationen zum Thema finden.
Unter www.hornbach.de/laminat sind alle Informationen online abrufbar. Hier steht auch der Bodenplaner zur Verfügung. Alle Bodendekore können mit dem Bodenplaner in unterschiedlichen Raumsituationen und Verlegerichtungen einfach per Mausklick probeverlegt werden.