Staatlich geförderter Umweltschutz

Kategorie [ Solarstrom ]

WärmegesetzSonne, Pellets & Co. sind etablierte Alternativen zu herkömmlichen Energielieferanten

Energie bestimmt unser Leben. Strom und Wärme sind kostbarste Güter und mit unserem Alltag untrennbar verbunden.

Damit auch zukünftig die reibungslose Versorgung der Verbraucher gewährleistet werden kann, muss die Abkehr von den konventionellen Ressourcen Öl, Kohle und Gas flächendeckend geschafft werden. Auf dem Weg dorthin hat die Bundesregierung mit dem Erneuerbaren Energie Gesetz und dem seit Januar 2009 geltenden Wärmegesetz (EEWärmeG) die Weichen eindeutig gestellt: Regenerative Energiesysteme (basierend z.B. auf Solarenergie und Biomasse) sollen Standards und entsprechend finanziell gefördert werden.
Die Sonne schickt keine Rechnung. Das klingt wie ein alter Spruch. Doch Tatsache ist, dass die Sonne jährlich rund 2.500 Mal mehr Energie zur Erde “schickt” als der weltweite jährliche Energieverbrauch beträgt. Die fossilen Rohstoffe reichen jedoch bei gleich bleibendem Verbrauch nur noch wenige Jahrzehnte aus.
Seit langem konzentriert sich die Fachindustrie auf die Entwicklung und Verbesserung von Solarthermie-Systemen – mit flächendeckendem Erfolg. “Unsere erste Anlage, die Sonnenenergie für die Produktion von Warmwasser herstellt, haben wir vor nunmehr zwölf Jahren installiert. Und sie läuft noch immer einwandfrei”, betont Björn Jacobsen, einer der beiden Geschäftsführer des norddeutschen Unternehmens S.A.T. Sonnen- und Alternativtechnik aus Struckum.
Solarthermie-Systeme nutzen die Energie der Sonne für die Erwärmung des Brauch- und Heizwassers. Die modernen Techniken ermöglichen eine erhebliche Reduzierung der Energiekosten, so dass bei einem Einfamilienhaus bis zu 40 Prozent des gesamten Wärmebedarfs mit Sonnenwärme erzeugt werden können. Gerade in den Sommermonaten, in Zeiten mit hoher Sonneneinstrahlung, kann somit auf den Betrieb der Heizanlage gänzlich verzichtet werden. In der Übergangszeit, speziell im Frühling und Herbst, leistet das Solarthermie-System eine große Unterstützung.
Seit vielen Jahren gehören auch Biomasseheizungen zum Leistungsumfang des Unternehmens S.A.T., denn in Kombination mit einer solarthermischen Anlage können die Heizkosten noch weiter gesenkt werden. “Wir vertrauen auch hier auf die Kompetenz namhafter Hersteller, die mit modernen Holzpelletheizungen die im Holz vorhandene Energie optimal ausnutzen,” so Jacobsen weiter. Diese vollautomatischen Öfen sind die umweltschonenden Heizungsanlagen der Zukunft.
Der Brennstoff – die genormten zylinderförmigen Holzpellets – werden aus Restholz wie Sägemehl, Holzspäne oder Waldrestholz ohne chemische Zusatzstoffe gepresst und nahezu CO2-neutral verbrannt. Durch das Pressen erhalten die Pellets eine hohe Energiedichte mit einem Heizwert von mindestens 5 kWh/kg.
Die Heizkosten liegen – je nach Öl- und Gaspreis – zirka 40 Prozent unter denen einer herkömmlichen Öl-/Gas-Anlage. Pelletsheizungen sind je nach Bedarf mit einer Heizleistung von 2-100 kW erhältlich und weisen einen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent auf.
“Auch selbst produzierter und genutzter Solarstrom und eine effektive Wärmepumpe bieten eine weitere Möglichkeit, die Energiekosten zu optimieren”, führt der Ingenieur und S.A.T.-Geschäftsführer Thorsten Höfer aus.
Wärmepumpen ersetzen konventionelle Heizanlagen vollständig und ohne Einbuße. Die modernen Systeme sparen durch die optimale Nutzung von Wärme aus der Umgebung (wie z.B. Luft, Abluft oder aus dem Boden) bis zu 65 Prozent Energie. Der Antrieb der Anlagen erfolgt über Strom, der aufgrund der herausragenden Energieeffizienz hervorragend eingesetzt wird. Optimal ausgelegte Anlagen produzieren bei einer Leistung von 1 kW Strom bis zu 4 kW Wärme.

Mit der Kompetenz eines etablierten Dienstleistungsunternehmens und der Erfahrung von mittlerweile 13 Jahren erfolgreicher Unternehmensgeschichte wissen Jacobsen und Höfer von den Erfolgen der alternativen Techniken. “Die Alternativen sind längst zu unserer Zukunft geworden”, schließt Höfer und unterstreicht so das Engagement der Bundesregierung. Denn ob Solarwärme, Biomasse, Solarstrom und Wärmepumpe – der Einsatz dieser Systeme ist sowohl bei Modernisierungsmaßnahmen als auch bei Neubauten möglich und eignet sich ebenfalls für die Kombination untereinander.
Alle Systeme sind zukunftssicher, Ressourcen und Kosten sparend und werden staatlich gefördert.

Informationen zu Fördermöglichkeiten stehen auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.