Raus mit alten Energiefressern
Veralterte Heizkessel benötigen mehr als doppelt soviel Energie wie ein Solarheizkessel
Würden Sie sich heute noch ein Auto zulegen, das zwanzig Liter Sprit auf 100 km verbraucht? Wohl kaum!
Trotz des Trends zu erneuerbaren Energien sind viele Menschen noch unentschlossen oder verheizen unwissend viele Millionen Euro. Jede dritte Öl- und jede fünfte Gasfeuerungsanlage ist älter als zwanzig Jahre. So ein “Oldtimer”-Kessel aus den 70er-Jahren braucht 3.000 bis 3.500 Liter Heizöl im Jahr, um ein 150 m² großes Einfamilienhaus zu versorgen. Das ist mehr als doppelt so viel wie ein neuer Solarheizkessel mit Kollektoren benötigt. Daher nichts wie raus mit den alten Energiefressern!
Sonnenenergie bringt besonders hohe Einsparungen, wenn sie zusätzlich zur Wassererwärmung auch für die Wärme der Wohnräume genutzt wird. Solvis bietet zum Beispiel mit dem flexiblen System SolvisMax – einer kompakten Kombination von Solarkollektoren und Solarheizkessel – Lösungen für unterschiedliche Anforderungen, bei der die Nutzung der Sonnenenergie immer an erster Stelle steht. So liefert das System kostenlos Energie für Wasser und Heizung. Nur wenn die Sonne nicht ausreicht, springt der Brenner an, der direkt in den Speicher integriert ist. “Mit Solarenergie und effizienter Technik kann heute teilweise sogar deutlich mehr als 50 Prozent Energie eingespart werden,” betont Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger.
Auch die weitere Zuführung von Wärme (z.B. über einen Holzheizkessel) ist problemlos möglich. Selbst in Etappen kann eine Energieeinsparung realisiert werden. Wenn ein funktionierender Heizkessel im Haushalt weiter genutzt werden soll, wird erst die Solaranlage angeschlossen und der Brenner später ergänzt. Ist das Budget knapp, aber der Heizkessel muss erneuert werden, erfolgt der Anschluss an die Kollektoren später. So wird der Start für kostensparendes Heizen leicht gemacht.
Der Bund belohnt die Modernisierung einer veralteten Heizungsanlage mit einem “Kesselbonus” von 750 Euro. Vorraussetzung ist die Kombination mit einer Solaranlage. Je Quadratmeter Solarkollektoren kommen 105 Euro hinzu. Für eine Energiesparpumpe der Effizienzklasse A gibt es zusätzlich 200 Euro. So erreicht ein Solarheizsystem mit 12 m² Kollektorfläche rund 2.200 Euro Zuschuss.
Bei einem Holzpelletkessel mit Pufferspeicher werden es rund 4.700 Euro. Insgesamt stellt der Staat in 2009 über das Marktanreizprogramm 400 Mio. Euro für Wärme aus erneuerbaren Energien zur Verfügung. Zusätzlich gibt es zinsgünstige Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Weitere Informationen unter www.bafa.de und www.solvis.de
Die Pläne der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu senken, finden große Zustimmung in der Bevölkerung. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage unter 1.000 Deutschen.
44 Prozent sind davon überzeugt, dass Deutschland zukünftig im Bereich der Umweltenergie führend in Europa sein wird. Die Hälfte aller Befragten ist sich zudem sicher: Die Sonne wird in Zukunft der günstigste Heizenergielieferant sein.
Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist für die Mehrheit der Befragten geboten. 71,3 Prozent glauben, dass Öl und Gas in zwanzig Jahren mehr als doppelt so teuer wie heute sein werden. “Die Bereitschaft, in neue Umweltstandards zu investieren, ist hoch. Denn damit steigt auch der Wohnkomfort,” sagt Uwe Viertel, Vertriebsleiter von Solvis. “Worauf es jetzt ankommt, ist praxisbezogene Beratung.” 54 Prozent der Befragten meinen, dass zukünftig Handwerker als Energieberater mehr denn je gefragt sein werden.
