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Ratgeber für die eigene Solaranlage

ANZEIGE Eine Solaranlage wandelt Sonnenlicht entweder in elektrischen Strom um (Photovoltaik) oder erzeugt Warmwasser (Solarthermie). Es gibt auch Anlagen, die beide Verfahren koppeln, was große technische und wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Anlagen werden staatlich über das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert und lassen sich auf unterschiedliche Weise finanzieren.


Systematik von Solaranlagen

Thermische Solaranlagen bereiten in Sonnenkollektoren Warmwasser auf, das für das warme Brauch- und Trinkwasser im Haus sowie für Fußbodenheizungen genutzt werden kann. Diese Nutzung der Solarenergie ist sehr alt, in südlichen Ländern kennt man sie seit der Antike. Sie funktioniert natürlich am besten im Sommer. Photovoltaikanlagen erzeugen in Solarmodulen elektrischen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter entweder in das öffentliche Netz oder in den Hausstrom eingespeist wird. Für die Einspeisung ins öffentliche Netz zahlt der Staat eine Einspeisevergütung. Deren Höhe regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Aufgrund dieser öffentlichen Förderung und des kostenlosen Stroms und Warmwassers für den Eigenbedarf amortisiert sich eine Solaranlage relativ schnell.

Die Finanzierung der Solaranlage
Die Anschaffung der eigenen Solaranlage ist teuer. Die Investition kann nicht immer von heute auf morgen gestemmt werden. Für diese Problematik gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle für Solaranlagen. Eine Möglichkeit ist die Aufnahme eines Kurzzeitkredites. Er finanziert sicher nicht die gesamte Solaranlage, kann aber ergänzend genutzt werden. Diese Art des Kredites bietet verschiedene Vorteile gegenüber herkömmlichen Krediten, wie z. B. eine schnelle Bearbeitung und keine Auswirkungen auf den Schufa-Score.

Die Solarenergie Förderung im Jahr 2017

Eine andere Art der finanziellen Unterstützung bietet der Staat. Wer sich vor der Anschaffung der eigenen Solaranlage ausreichend informiert, kann auf diese Weise viel Geld sparen. Hierbei spielt die Größe der Photovoltaik-Anlage sowie deren Stromfluss eine wichtige Rolle.

Für Photovoltaik-Kleinanlagen gibt es nach wie vor eine Einspeisevergütung. Die Anlagen bis 10 kWp (Kilowattpeak), die typischerweise auf Hausdächern installiert werden, erhalten

-ab 01.06.2017 12,24 ct/kWh
-ab 01.07.2017 12,21 ct/kWh.

Bei Anlagen zwischen 10 und 40 kWp, die beispielsweise Gewerbetreibende oft installieren, betragen die Vergütungen

-ab 01.06.2017 11,90 ct/kWh
-ab 01.07.2017 11,87 ct/kWh.

Die Vergütungssätze sinken allmählich, doch der Solarstrom lohnt sich sehr für das eigene Haus. Durch moderne, von der KfW geförderte Speicherlösungen lässt sich heute in einer günstigen Region schon fast durchgängig eine autarke Stromversorgung für das Haus installieren. Es besteht daher kein Zweifel: Solarenergie lohnt sich nach wie vor, auch die solarthermischen Anlagen sind höchst effizient. Wer bei der Finanzierung finanzielle Hilfe braucht, hat heutzutage die Möglichkeit auf Kurzzeitkredite zurückzugreifen.