Neues Klimaprojekt

Kategorie [ Verbraucherschutz ]

KlimacafeVerbraucherzentrale informiert über den Zusammenhang von Ernährung und KlimawandelZum Auftakt des bundesweiten Klimaschutzprojektes mehrerer Verbraucherverbände unter dem Motto “für mich. für dich. fürs klima.” präsentiert die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein das “Klimacafé”.

Das Vortragsangebot zum Thema klimaverträgliche Ernährung bildet einen wichtigen Baustein der Informations- und Beratungskampagne. Das Netzwerk der Verbraucherverbände möchte den Verbrauchern die Möglichkeiten und Chancen von Klimaschutzmaßnahmen näher bringen. “Ziel ist es, Klimaschutz als persönlichen Gewinn für Lebensqualität und Geldbeutel darzustellen,” so Leif Rättig, Leiter des Klimaprojektes. “Wir möchten Anregungen geben, wie man im Alltag ein paar Gewohnheiten umstellen kann.”
Das vom Bundesumweltministerium zunächst bis Ende 2010 geförderte Projekt will dem Klimaschutz aus der Verbraucherperspektive begegnen und den Nutzen durch klimafreundliches Verhalten im Hinblick auf Lebensqualität und Geldbeutel aufzeigen.
Das Klimacafé stellt “ein etwas anderes Vortragsangebot” dar, das ab sofort von Erwachsenengruppen von 10-20 Personen gebucht werden kann. Bei Kaffee und Kuchen wird geklärt, inwiefern es einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Klimawandel gibt. Anhand der realen Essenssituation werden die Auswirkungen des eigenen Ernährungs- und Konsumverhaltens auf das Klima erfahrbar gemacht.
“Wir zeigen Ihnen, wie man dem Klima etwas Gutes tun kann, indem man auf die Ernährung achtet,” verspricht Bärbel Berghaus. “Ernährung erzeugt 16-20 Prozent der Treibhausgase in Deutschland.” Gleichzeitig wird im Diskurs erarbeitet, wie jeder Einzelne durch eine bewusste Lebensmittelauswahl und eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten einen wirkungsvollen Klimaschutzbeitrag leisten kann. Die wichtigsten Tipps für eine Klima-gesunde Ernährung lauten: Weniger Fleisch und Wurst, denn um eine tierische Kalorie zu erhalten, benötigt man im Schnitt sieben Kalorien. Mehr Bio-Gemüse und Obst, Lebensmittel aus der Region und der Saison (besser als Treibhaus- oder Tiefkühlware).
Neben dem Thema klimaverträgliche Ernährung werden innerhalb des Projektes auch die Bereiche Konsum/ Ressourcenschonung, nachhaltige Finanzen und insbesondere Mobilität behandelt, um das große Potenzial privater Haushalte zur Einsparung von CO2-Emissionen besser zu nutzen.
Mehr dazu auf der Homepage www.verbraucherfuersklima.de.