Licht sparen dena
Einrichtungsexpertin gibt Tipps zur richtigen Nutzung von Energiesparlampen
Energie effizient nutzen
Die richtige Beleuchtung kann für angenehmes Ambiente und bessere Stimmung sorgen – und auch Geld sparen. Wie es funktioniert, verrät die Initiative EnergieEffizienz.
“Licht ist unglaublich wichtig für das Wohlbefinden. Ob ein Raum gemütlich oder nüchtern wirkt, hat viel mit der passenden Beleuchtung zu tun”, sagt Einrichtungsexpertin Enie van de Meiklokjes. “Mit Energiesparlampen und ihren verschiedenen Lichtfarben kann ich die Beleuchtung kreativ gestalten. Und ich kann sicher sein, dass es auf Dauer nicht zu viel kostet. Denn Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen.”
Wer mit der Beleuchtung für das perfekte Ambiente sorgen und dauerhaft Energie und Geld sparen will, für den hat die Deutsche Energieagentur fünf einfache Tipps zusammen getragen:
1.) Einfach mal die Lampen überprüfen – nach dem Motto: Glühlampe raus, Energiesparlampe rein. Wer beispielsweise eine alte 60 Watt-Glühlampe gegen eine genauso helle 11 Watt-Energiesparlampe tauscht, spart über die gesamte Lebenszeit der Lampe schon rund 100 Euro.
2.) Deckenfluter schaffen eine behagliche Atmosphäre. Aber mit Halogenlampen betrieben, können sie schnell zur Kostenfalle werden. Deshalb empfiehlt die Expertin den Kauf von Deckenflutern mit einer herkömmlichen Lampenfassung, in die man dann einfach Energiesparlampen einsetzen kann. Denn viele marktübliche Deckenfluter werden mit 300 oder sogar 500 Watt-Halogenlampen betrieben und verbrauchen dadurch sehr viel Strom. Ein einziger 500 Watt-Deckenfluter, der täglich ca. 2,5 Stunden in Betrieb ist, verursacht so jährliche Stromkosten von knapp 90 Euro.
3.) Auch helles Leselicht mit Halogenlampen muss nicht unnötig teuer sein. Zwar gibt es nicht für jedes System passende Energiesparlampen, aber dafür besonders stromsparende Halogenlampen mit so genannter Infrarotbeschichtung. Sie reduzieren den Stromverbrauch um etwa 30 Prozent. Besonderer Vorteil: Sie halten etwa doppelt so lange wie herkömmliche Halogenlampen. Sie sind an den Bezeichnungen “IRC”, “infrarotbeschichtet” oder “infrared coated” zu erkennen.
4.) Ob als Balkonschmuck oder zur Gartenparty: Für viele gehören Lichterketten oder -schläuche zu einem stimmungsvollen Ambiente. Aber das kann einiges kosten. So kann ein zehn Meter langer Lichtschlauch in fünf Wochen Stromkosten von rund 25 Euro* verursachen. Wer nicht zu viel für die stimmungsvolle Beleuchtung zahlen will, benutzt besser LED-Lichterketten. Sie benötigen nur etwa ein Sechstel des Stroms. Für den Außenbereich sind LED-Lichterketten besonders geeignet, denn sie sind so gut wie unzerstörbar und überstehen Temperaturen bis zu Minus 35 Grad Celsius.
5.) Beim Lampenkauf immer auf das EU-Label achten. Es ist auf der Packung zu finden und unterteilt Lampen in verschiedene Energieeffizienz-Klassen. Die Einteilung reicht dabei von “A” (sehr effizient) bis “G” (ineffizient). Energiesparlampen gehören zur Energieeffizienzklasse A oder B. Glühlampen hingegen rangieren in der Regel in der Klasse D.
“Mit energieeffizienter Beleuchtung kann man nur gewinnen”, weiß Enie van de Meiklokjes. Und am Ende profitiert davon auch das Klima. Denn weniger Stromverbrauch bedeutet weniger Treibhausgasemissionen.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline 08000/ 736734.
