Kurzurlaub im eigenen Garten
Projektschau im April demonstriert das Wichtigste über den Holzterrassenbau
Holzterrassen liegen auch in diesem Jahr voll im Trend. Kein Wunder, denn kaum ein Bodenbelag wirkt natürlicher und angenehmer als Holz. Mit etwas handwerklichem Geschick muss die eigene Terrasse kein Traum bleiben. Hornbach zeigt vom 1. April bis 1. Mai, wie Heimwerker eine Holzterrasse einfach und kostengünstig realisieren können.
Wer sieben grundlegende Regeln beachtet, kann den Sommer unbeschwert auf den eigenen Dielen genießen.
1. Das richtige Holz: hart und strapazierfähig
Grundsätzlich eignen sich alle natürlich dauerhaften Harthölzer sowie speziell haltbar gemachte Holzsorten. Die Holzkennwerte der DIN-Normen 68 364 und EN 350-2 geben Auskunft. Besonders hart und strapazierfähig sind Tropenhölzer wie Bangkirai oder Massaranduba sowie die einheimischen Holzsorten Lärche und Eiche.
2. Bei Tropenholz ist die Herkunft wichtig
Wer sich für den Kauf von Tropenholz entscheidet, sollte immer auf das FSC-Siegel achten. FSC steht für Forest Stewardship Council. Das Zertifikat garantiert, dass die Hölzer aus umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern stammen und nicht illegal geschlagen wurden.
3. Bretter mit Profil: Die Rille macht den Unterschied
Ob einseitig geriffelt, zweiseitig geriffelt oder ein U-Profil – die Rille in der Diele macht den Unterschied. Ein gerilltes Profil der Terrassenoberfläche erhöht die Rutschfestigkeit und ist angenehm für Barfußläufer.
4. Mit Maß: Abstände richtig wählen
Beim Bau der Terrasse sind die richtigen Abstände der Trägerbalken und ausreichend dimensionierte Querschnitte entscheidend für die gesamte Konstruktion. Zu große Balkenabstände führen dazu, dass sich die Belagsbretter durchbiegen oder anfangen zu federn. Richtwerte für die passenden Abstände der Balken sind etwa 40 bis 50 Zentimeter.
5. Konstruktiver Holzschutz: An die Luftzirkulation denken
Beim Terrassenbau ist darauf zu achten, dass das Holz nicht auf der Erde aufliegt und somit keinen ständigen Kontakt mit Feuchtigkeit hat. Unter der Terrasse sollten immer einige Zentimeter Abstand bleiben, damit die Luft zirkulieren kann.
6. Lacke, Lasuren & Co. schützen Holz vor Wind und Wetter
Sonne, Regen und Kälte beanspruchen Holz stark. Farbige Anstriche und spezielle Wetterschutzlasuren schützen gegen Ergrauen und erhalten die Widerstandsfähigkeit der Hölzer.
7. Wurzelvlies und Neopren: Hilfe gegen Unkraut und Wasseransammlungen
Um zu verhindern, dass Grashalme zwischen den Dielen wachsen, empfiehlt sich der Einsatz von Wurzelvlies oder Geotextilgewebe unter den Verlegsand. Gegen Wasseransammlungen in den Fugen helfen Neoprenfolienstreifen, die zwischen zwei Holzbauteile geklemmt werden.
Alle Informationen zum Thema Terrassenbau erfahren Heimwerker während der Projektschau in den Hornbach Bau- und Gartenmärkten. In speziellen Live-Vorführungen demonstrieren Mitarbeiter, was beim Verlegen besonders zu beachten ist und mit welchen Pflegemaßnahmen sich Holz jahrelang im besten Zustand erhalten lässt. Die Vorführungen finden jeweils freitags von 17-18 Uhr und samstags von 10-11 Uhr sowie von 14-15 Uhr statt.
Foto:Hornbach