Fachmesse für Haustechnik

Kategorie [ Messe, Verbrauchermessen ]

Halle-A1-NibeGET Nord 2010 vom 17.-19. November auf dem Hamburger Messegelände

GET Nord steht für „Gebäude Energie Technik in Nordeuropa“ und ist Deutschlands einzige Fachmesse, auf der Unternehmen der Elektrotechnik und der SHK-Branche gemeinsam neueste Produkte und Trends präsentieren.

Damit wird den Entwicklungen in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) Rechnung getragen, die ohne die Vernetzung der Gewerke durch die Einbindung von Regelungstechnik und Energieversorgung nicht mehr denkbar ist. So wird diese Messe nicht allein für Techniker und Praktiker aus den einzelnen Gewerken interessant, sondern auch Architekten und Planer können sich einen hervorragenden Überblick über den Stand der Technik verschaffen.
Das Innovationsforum auf der GET Nord 2010 präsentiert erfolgreiche Praxisbeispiele und liefert Denkanstöße rund um das Thema “Energieeffizienz und erneuerbare Energien” in der technischen Gebäudeausrüstung.
An allen drei Messetagen präsentieren namhafte Referenten die neuesten Trends und Technologien in der Gebäudesystemtechnik und -ausstattung und stellen sich der Diskussion mit den Fachbesuchern.
Insgesamt sieben starke Institutionen und Industrieverbände informieren über Mittel und Wege, mit dem technischen Rüstzeug des Elektro-, Sanitär-, Heizung- und Klimahandwerks Maßnahmen zur Energieeinsparung und effizienten Energienutzung umzusetzen.

Stellschrauben der Klimapolitik
Hamburg engagiert sich als Europäische Umwelthauptstadt 2011 besonders für den Umwelt- und Klimaschutz. Folgerichtig eröffnet die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) das Innovationsforum. An welchen Stellschrauben der Klimapolitik will Hamburg erfolgreich weiterdrehen? Mit welchen Förderprogrammen will die Stadt energieeffiziente Anlagentechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen? Wie wird der Ertrag von Solarwärme-Anlagen überprüft? Diese Fragen beantworten die Experten der BSU.

Energiesparmaßnahmen im Wohnungsbestand
Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) beleuchtet das Messethema “Energieeffizienz und erneuerbare Energien” aus der Sicht seiner Mitgliedsunternehmen. Petra Oventrop vom VNW dazu: “Wohnungen müssen bezahlbar bleiben. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Maßnahmen zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung muss daher sorgfältig abgewogen werden.” Zwar gibt es einen breiten Fächer von möglichen Eingriffen im Bestand, doch nicht jeder macht zwingend Sinn. Der VNW setzt auf geringinvestive Maßnahmen in der Anlagentechnik und Verbesserungen der energetischen Standards in der Breite.

Energieeffizienz und intelligente Netze
Der sorgsame Umgang mit Energie ist das zentrale Thema der Forumsvorträge des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW). Die Vertreter zeigen in ihren Beiträgen wie die technische Gebäudeausrüstung zur Energieeinsparung beitragen kann. Die Vorträge widmen sich effizienten elektrischen Antrieben mit bedarfsgerechter Steuerung für Ventilatoren und Heizungspumpen sowie dem neuen Gebäudezertifizierungssystem des TÜV Süd, das den energetischen Zustand der Gebäude stark in den Vordergrund rückt.
Außerdem stellen die Experten des VDI die neue Verordnung für zentrale raumlufttechnische Anlagen vor. Thema der HAW ist die Zukunft der Gas-, Strom- und Wasserzähler. Neue intelligente Zähler und Netze geben dem Nutzer jederzeit Auskunft über den aktuellen Verbrauch. Dies zeigt Sparpotentiale auf und hilft, die Versorgung zu optimieren.

Modernes Heizen
Der Forumsbeitrag des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) dreht sich rund um den Bereich Energieeffizienz im Gebäude – unter Einbezug erneuerbarer Energien. In insgesamt sechs Vorträgen präsentieren die BDH-Experten den Teilnehmern des Innovationsforums die neuesten Heiztechniken, greifen typische Problemstellungen auf und stellen entsprechende Lösungsansätze vor. “Für Handwerker und Investoren ist der Bereich Heizen aufgrund der zahlreichen Technologien, die ihnen hier zur Verfügung stehen, häufig sehr unübersichtlich. Wir nutzen daher das Innovationsforum der GET Nord, um möglichst umfassend über die verschiedenen Modernisierungsmöglichkeiten und über das Potenzial der einzelnen Systeme zu informieren”, erklärt Ralf Kiryk vom BDH.

Kompetenz und Sachverstand
Die Beiträge der SHK-Service GmbH richten sich speziell an die Meister des Sanitär-, Heizungs- und Klempnerhandwerks. “Wir wollen die Kompetenz des Fachhandwerks beim Thema erneuerbare Energien und Energieeinsparung stärken”, erklärt SHK Hauptgeschäftsführer Walter Wohlert. Sein Ziel: Die Handwerksmeister sollen auch in diesem Bereich sachverständige und vertrauensvolle Ansprechpartner für ihre Kunden sein.
Entsprechend gestaltet die SHK ihren Part des Innovationsforums. Sie präsentiert die neuesten europäischen Anforderungen bei der Trinkwasserinstallation, den Beruf der Fachkraft für erneuerbare Energien und den “Gas-ganz-sicher-Check”, der wirklich jedes Leck findet und dafür sorgt, das die Anlagen nicht nur auf dem Papier sicher sind.

Mobil mit Strom
Der Norddeutsche Fachverband Elektro- und Informationstechnik (NFE) widmet sich in seinem Beitrag zum GET Nord Innovationsforum ganz der Elektro-Mobilität. Unter dem Motto “Das Auto der Zukunft fährt mit Strom” geben Fachleute nicht nur einen Ausblick über Antriebskonzepte, Autos und Energiespeicher. Sie präsentieren auch innovative Stromtankstellenkonzepte für die Mobilität von morgen sowie die Anforderungen an eine Lade-Infrastruktur und ihre mögliche Bedeutung für das elektrohandwerkliche Unternehmen.
Weitere Information zur GET Nord 2010 unter www.get-nord.de