Expertentipp: Förderungen für regenerative Heiztechnik

ANZEIGE Wussten Sie eigentlich, dass regenerative Heiztechnik günstiger ist als gedacht? Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien umstellt, wird auch in diesem Jahr vom Staat belohnt. Wir haben mit dem Energiefachberater Oliver Tapken von Andreas Paulsen gesprochen.

Was besagen die vielfältigen Fördermaßnahmen?
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte entwickelt sich in den letzten Jahren langsam weiter. Ziel ist es, den Anteil von regenerativen Heizsystemen bis 2020 auf 14 Prozent zu steigern. Damit immer mehr Hausbesitzer beim Neubau oder der Sanierung auf diese modernen, komfortablen Energiequellen umsteigen, werden sie vom Staat nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) der Bundesregierung belohnt.

Wer kann davon profitieren?
Jeder Immobilienbesitzer, der seine alte Heizung gegen eine regenerative Heiztechnik austauscht oder z.B. eine hocheffiziente Wärmepumpe im Neubau einsetzt, kann eine Förderung in Anspruch nehmen.

Welche Förderungen ergeben sich für den Verbraucher?
Es gibt zum einen die KfW-Förderung mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen. Darüber hinaus gibt es die BAFA-Förderung, eine Bezuschussung der Optimierungsmaßnahmen. Beide Maßnahmen können miteinander kombiniert werden.

Welche Empfehlung geben Sie?
Abhängig von der Gebäudeplanung und den Vorlieben der Bewohner sollten immer individuelle Entscheidungen getroffen werden. Wir geben aber auch Rechenbeispiele an die Hand. Danach kann beispielsweise eine mit 4.500 Euro geförderte Erdwärmepumpe günstiger als eine Gasbrennwerttherme mit Solar sein.

Beraten Sie zu den verschiedenen Förderungen?
Wir beraten unsere Kunden persönlich zu den aktuellen Förderungen. Wir zeigen Förderbedingungen auf und den Zeitpunkt der Antragstellung. Darüber hinaus erklären wir in unserer Ausstellung, den EnergiesparWelten, bei Andreas Paulsen in Kiel-Wittland alle aktuellen Heiztechniken und Wärmepumpen. Hilke Ohrt