Energiedieben auf der Spur
So senken Sie Ihre Heiz-, Strom- und Wasserkosten ohne Komfort einzubüßen
Gas, Öl, Strom und Wasser werden immer teurer. Am billigsten bleibt deshalb die Energie, die man gar nicht erst verbraucht. Machen Sie mit unserer Checkliste eine Hausdurchsuchung der besonderen Art – als “Energieverlust-Detektiv”. Sie werden staunen, wo man überall sparen kann, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten.
Sicher kann man sich angewöhnen, in jedem ungenutzten Raum grundsätzlich das Licht auszuschalten, und das ist auch gut so. Allein davon sollte man sich keine großen Auswirkungen auf die Verbrauchskosten erhoffen, denn die Beleuchtung hat einen niedrigen einstelligen Prozentanteil am Energieverbrauch eines Hauses. Den Löwenanteil macht die Heizung aus.
Wer im Neubau wohnt, ist in punkto Verbrauchskosten gut dran. Er kann nur durch sein persönliches Verhalten noch weitere Einsparungen erzielen. Die Mehrzahl aller Bundesbürger lebt allerdings in älteren Bestandsimmobilien, die bereits einige Jahrzehnte alt sind. Häuser, die vor der 1. Wärmeschutzverordnung von 1991 gebaut wurden, weisen fast immer ein erhebliches energetisches Einsparpotenzial auf.
Dazu kann man entweder die Dämmung der Gebäudehülle (Dach, Fassade) verbessern oder die Heiztechnik modernisieren – vorzugsweise natürlich beides. Zur Verbesserung energetischer Standards sind Eigenheimbesitzer nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) ohnehin verpflichtet, sobald sie substanzielle Baumaßnahmen durchführen. Beispielsweise muss im Zusammenhang mit einer neuen Dacheindeckung das Dach auch auf einen Mindeststandard gedämmt werden. Das ist durchaus sinnvoll, schließlich sind tatsächlich massive Einsparungen möglich.
Die Frage, ob man bei den Energiesparmaßnahmen bevorzugt in den Dämmstandard seines Hauses oder in eine neue Heizung investieren soll, muss im Einzelfall entschieden werden. Hält der Heizkessel die zulässigen Abgasgrenzwerte nicht mehr ein, ist er erst dran. Sonst sollte man zunächst die Dämmung von Dach und Fassade verbessern, weil man danach die Heizung eine bis zwei Nummern kleiner wählen kann.
Dämmung des Daches
Wer sein Dach dämmen möchte, kann nicht nur zwischen einer großen Bandbreite unterschiedlicher Materialien wählen, sondern auch zwischen mehreren Dämmverfahren. Den geringsten Aufwand macht die Zwischensparrendämmung mit Klemmfilzen aus Mineralwolle, die randdicht zwischen die vertikal laufenden Dachsparren gestopft werden.
Zu diesem gebräuchlichsten Dämmmaterial gibt es mehrere ökologische Alternativen, beispielsweise die Zellulosedämmung aus recyceltem Zeitungspapier. Dieses Dämmverfahren zeichnet sich überdies durch einen besonders guten sommerlichen Wärmeschutz aus, kann aber nur vom Fachhandwerker mit einem Einblasgerät eingebracht werden.
Ein Problem bei Altbauten kann mitunter die geringe Sparrentiefe darstellen, mit der sich nicht die gewünschten Dämmstärken realisieren lassen. Hier empfiehlt sich das Aufdoppeln der Sparren.
Der Zwischensparrendämmung bautechnisch überlegen ist die so genannte Aufsparrendämmung, bei der die Dämmschicht außerhalb der Sparrenebene befestigt wird. Dieses Verfahren bietet sich allerdings nur dann an, wenn das Dach ohnehin komplett neu eingedeckt werden soll. Die Dämmung trägt hier dicker auf.
Wer das Dach seines Hauses auf absehbare Zeit nicht als Wohnraum nutzen möchte, kann anstelle einer Dachdämmung auch die Decke des obersten bewohnten Geschosses dämmen.
Dämmung der Außenwände
Nicht nur übers Dach geht viel Wärme verloren, sondern über die gesamte Gebäudehülle, also auch über die Außenwände. Die energetische Qualität von Altbauten lässt sich mit so genannten Wärmedämmverbundsystemen verbessern. Diese werden entweder mit einer Holzkonstruktion als hinterlüftete Fassade oder direkt aufs Mauerwerk montiert. Die Außenseite solcher Systeme ist meist schon für einen erneuten Putzauftrag vorbereitet oder mit Klinkerriemchen versehen.
Bei den sogenannten Isolierklinkern oder Fassaden-Renovierungssysteme werden vorgefertigte Platten aufgesetzt und mit Eckelementen verbunden. Die handwerkliche Verfugung als letzter Arbeitsschritt gibt der Klinkerfassade ein gleichmäßiges Aussehen. So fügt sich das gedämmte Haus auch weiterhin in die Architektur der Umgebung und die regionalen Gepflogenheiten ein.
Bei der Kerndämmung bleibt die ursprüngliche Klinkerfassade bestehen. Voraussetzung dafür ist ein zweischaliges Mauerwerk und genügend Luftschicht. Die nachträgliche Dämmung wird zwischen die beiden Wänden eingeblasen. Als Dämmstoff werden Zellulose, Korkgranulat oder Polystyrol-Kügelchen verwendet.
Von einer Dämmung der Innenwände sollte nur im Ausnahmefall und nach gründlicher Untersuchung möglicher Auswirkungen auf das Mauerwerk Gebrauch gemacht werden. Zum einen wird durch eine Innendämmung die nutzbare Wohnfläche verkleinert. Problematischer ist jedoch die mögliche Verlagerung des so genannten Taupunkts in die Wohnbereichsebene, was unbedingt zu vermeiden ist und zum Beispiel bei Fenster- und Türöffnungen zu Kältebrücken mit Kondenswasserbildung führen kann. Das wiederum begünstigt die Schimmelbildung.
Dämmung der Kellerdecke
Wer ein Übriges tun möchte, kann auch noch die Kellerdecke dämmen. Der Effekt ist hier nicht ganz so groß wie beim Dach und bei den Außenwänden, denn der meist unbeheizte Keller bildet an sich schon einen Puffer zum Erdreich. Außerdem liegt er unten im Haus, wo es ohnehin am Kältesten ist.
Fenster mit Wärmeschutzglas
Wesentliche Energieverluste sind auch über die Verglasung möglich, deren Gesamtfläche man nicht unterschätzen sollte. Sie beträgt bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus gut und gerne 30 m². Über eine Einfachverglasung mit einem typischen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 5,9 W/(m²K) geht ungefähr die sechsfache Energiemenge verloren wie über ein modernes Fenster mit Wärmeschutzverglasung, das einen U-Wert von 1,1 W/(m²K) aufweist.
Was viele nicht wissen: Eine ältere Doppelverglasung hat, selbst wenn es noch intakt ist, einen U-Wert um 3,0 W/(m²K) und ist damit “nur” ungefähr doppelt so gut wie eine Einfachverglasung, aber immer noch dreimal schlechter als das moderne Fenster.
Stoßlüften verhindert Schimmel
Gekippte Fenster können problematisch sein. Gerade in der kalten Jahreszeit kommt ein vergessenes Fenster in einem selten betretenen Raum teuer zu stehen. Viel Energie und damit viel Geld wird förmlich zum Fenster hinaus geheizt. Doch was ist die Alternative: Fenster geschlossen lassen und nicht lüften? Keine gute Idee, denn es lauert der Schimmelpilz. Stoßlüften ist und bleibt die energietechnisch beste Variante. Wird aber ein Flügel vergessen, gehen alle Vorteile nach hinten los. Was also tun? Eine ganz simple Möglichkeit ist ein automatischer Fensterschließer.
Die Dauer lässt sich zwischen fünf Minuten und fünf Stunden stufenlos einstellen. Nach Ablauf schließt sich das gekippte Fenster von allein und wird mittels einer eigenen, vom Beschlag unabhängigen Verriegelung verschlossen – und zwar zuverlässig ganz ohne Strom oder Batterie. Die Handhabung ist so einfach, dass besonders für Kinder und ältere Menschen das Lüften sehr vereinfacht wird.
“Das System ist so genial, dass man sich fragt, wie man bisher ohne dieses Produkt auskommen konnte”, wundert sich Schauspielerin Eva Habermann. Die Standardversion zur Nachrüstung aller gängigen Fenstertypen kann selbst montiert werden. Die Profiversion mit der Verriegelung im Falz bieten Fachhändler inklusive Montage an. Die Königslösung ist die voll integrierte Komfortversion, die direkt vom Fensterhersteller ins Neufenster eingebaut wird.
Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Eine noch komfortablere Lösung zur Lüftung ist eine Lüftungsanlage. Dabei strömt ständig frische, gefilterte Luft zugfrei in die Zimmer. Gleichzeitig werden verbrauchte Luft, Feuchtigkeit und schlechte Gerüche zuverlässig nach draußen geleitet. Das Ergebnis: Saubere Luft und stetige Be- und Entlüftung, ohne das Fenster öffnen zu müssen.
Während man beim Neubau gleich ein Lüftungssystem einplanen sollte, genügen im Altbau zuweilen dezentrale Geräte. Diese benötigen keine Lüftungsrohre, was den Einbau kostengünstig macht. Das Lüftungsgerät wird direkt in die Gebäudeaußenwand für den jeweiligen Raum installiert. Durch integrierte Kreuzstrom-Wärmetauscher werden große Teile der Abluftwärme wieder an die Zuluft abgegeben.
Effiziente Brennwerttechnik
Die zweite wesentliche Säule der Energieeinsparmöglichkeiten liegt in der Heiztechnik. Am Verbreitetsten sind nach wie vor Heizkessel, die mit Öl oder Gas betrieben werden. Für beide Brennstoffe ist heute die Brennwerttechnik erhältlich, die auch dem Abgas noch nutzbare Wärme entzieht. Auch sind moderne Heizkessel heute bei gleicher Leistung wesentlich kleiner.
In der Regel kommt man im Einfamilienhaus mit Geräten zur Wandmontage aus. Ob Sie sich für Öl oder Gas entscheiden, sollten Sie von der örtlichen Versorgungssituation und vorhandenen Gegebenheiten abhängig machen. Eine Ölheizung benötigt immer einen Tank, der Geld kostet und Platz verbraucht und der auch gelegentlich gewartet werden muss. Dafür können Sie beim Tanken flexibler agieren, sowohl was den Lieferanten betrifft als auch den Zeitpunkt. Manchmal lässt sich mit Nachbarn eine Öl-Einkaufsgemeinschaft bilden, dann können sich Rabattierungsmöglichkeiten ergeben.
Regenerative Energien
Immer wichtiger wird es, bei der Heiztechnik nicht nur auf konventionelle Energieträger zu setzen, sondern außerdem regenerative Energie zu nutzen (für Neubauten ist dies nach der Energieeinsparverordnung mittlerweile sogar vorgeschrieben). Eine häufige und sinnvolle Kombination ist die von Solarthermie mit Brennwerttechnik. Anstelle eines Öl- oder Gasheizkessels kann man auch einen Pelletkessel einbauen lassen, der CO2-neutral mit Presslingen aus Abfallholz betrieben wird.
Für gut wärmegedämmte Häuser mit Flächenheizungen (z.B. Fußbodenheizung) kommt auch eine Wärmepumpe in Frage. Zusätzlich lassen sich Scheitholz- oder Pellet-Kaminöfen mit Wassertechnik zur Unterstützung der Heizung verwenden. Schöne Nebeneffekte sind das gemütliche Feuer und die Strahlungswärme.
Für größere Immobilien empfiehlt sich ein Mini-Blockheizkraftwerk, das außer Heizwärme auch Strom erzeugt, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Hier wird die Amortisation besonders durch die hohe garantierte Rückvergütung für den gelieferten Strom bestimmt.
Strom sparen mit Köpfchen
Zu einem regelrechten Hobby kann das Stromsparen werden. Tauschen Sie, wo immer möglich, Glühlampen bald gegen Energiesparleuchten aus. Obwohl Leuchten nicht zu den größten Energiefressern zählen, lohnt sich doch jeder Griff zum Ausschalter, sobald man einen Raum verlässt. Hier greift das Wassertropfen-Prinzip: “Viel Wenig” bringt am Ende viel!
Der Standby-Funktion von Fernseher, HiFi-Anlage, etc. sollten Sie generell den Kampf ansagen, denn sie “zieht” unbemerkt meist sehr viel mehr Strom als man für möglich hält. Einige Geräte (Computerdrucker u.ä.) verfügen oft nicht einmal mehr über einen manuellen Schalter. Hier hilft eine schaltbare Steckerleiste. Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf das Euro-Energieklassenlabel. Der höhere Neupreis einer effizient arbeitenden Waschmaschine oder eines Kühlschranks amortisiert sich über ihre gesamte Lebensdauer fast immer.
Für Kühlschränke gilt, dass sie nicht an warmen Stellen (z.B. neben dem Herd) platziert werden sollen, denn das treibt den Verbrauch in die Höhe. Manuell abzutauende Geräte müssen regelmäßig enteist werden. Vor längeren Reisen empfiehlt es sich, den Kühlschrank entleert abzuschalten und die Tür etwas offen stehen zu lassen.
Fürs elektrische Kochen sollten Sie nur hochwertige Töpfe und Pfannen mit Planboden auf den vom Durchmesser her passenden Platten verwenden. Und benutzen Sie stets einen Deckel, denn das spart bis zu 300 Prozent Energie. Noch ökonomischer arbeiten Dampfdrucktöpfe. Fürs Wasser kochen empfehlen sich Wasserkocher statt eines Kessels.
Verzichten Sie nicht zuletzt Ihrer Wäsche zuliebe auf Strom-Monster wie einen Wäschetrockner. An der frischen Luft getrocknete Wäsche riecht besser und schont die Umwelt. Wenn es partout nicht ohne Trockner geht, entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für ein Abluftmodell und nicht für einen Kondenstrockner. Der verbraucht nämlich noch mehr Strom.
Wasser ist ein wertvolles Gut
Auch beim Wasser lässt sich viel sparen. Nicht nur mit einer (sinnvollen) Spartaste an der Toilettenspülung. Duschen statt Vollbaden reduziert den Wasserverbrauch. Dabei sparen Sie gleich doppelt (nämlich auch noch Heizenergie), da es sich um Warmwasser handelt.
Das Optimum – insbesondere bei schwer einregulierbaren Durchlauferhitzern – sind Thermostatarmaturen, die genau die eingestellte Temperatur halten. Reduzieren Sie die Temperatur von Boilern und anderen Warmwassergeräten auf 60 Grad. Dabei ist auch die Verkalkung am geringsten. Auch diese Geräte sollten Sie bei Urlaubsabwesenheit ganz abstellen.
Eine Klassiker bei den Einsparmöglichkeiten am Handwaschbecken sind die preiswerten Perlatoren. Sie mischen bei geringem Wasserdurchfluss Luftbläschen dazu, so dass der Eindruck eines satten Strahls entsteht.
Für Geschirrspül- und Waschmaschine gilt, dass sie immer nur ganz gefüllt betrieben werden sollten. Bei beiden Geräten kann im Normalfall auf Vorwaschprogramme sowie auf energieintensive Hochtemperatur-Einstellungen verzichtet werden.
Einige Waschmaschinen besitzen einen gesonderten Warmwasserzulauf. Hier wird für den Hauptwaschgang geheiztes Wasser aus Ihrem Warmwasserspeicher genutzt. Das spart Waschzeit und ist gesamtenergetisch günstiger als der elektrische Heizstab in Ihrer Waschmaschine.
Waschmaschinen ohne eigenen Warmwasseranschluss können mit einem Vorschaltgerät trotzdem an das Warmwassernetz angeschlossen werden. Solche Geräte besitzen eine Zeitschaltuhr und einen Temperaturbereichsschalter. An der Zeitschaltuhr wird eingestellt, wie lange die Waschmaschine warmes Wasser erhält und ab wann für die Spülvorgänge nur noch Kaltwasser zugeführt wird. Warmwasser-Vorschaltgeräte kosten etwa 160 Euro.
Waschmittel sind nach Wäschemenge und in Abhängigkeit von der Wasserhärte zu dosieren (Packungsaufdruck lesen und beim Wasserversorger nachfragen oder selbst testen).
Darüber hinaus können Sie Regenwasser sammeln. Das bekommt nicht nur den Blumen in Garten und Haus besser, eventuelle Überschüsse aus einer eigenen Zisterne lassen sich auch als Brauchwasser für Toilettenspülung oder Waschmaschine nutzen.
Checkliste: Was Sie selbst noch tun können
Wärme:
- Heizkörper und Thermostaten nicht mit Vorhängen verdecken. Regler nie voll aufdrehen, sondern nur auf die benötigte Temperatur einstellen
- Hydraulischen Abgleich vornehmen lassen (ist nach Energieeinsparverordnung neuerdings sogar Vorschrift). Das sorgt für gleichmäßigen Volumenstrom in jedem Heizkörper und bewirkt niedrigere Rücklauftemperaturen
- Manuell einstellbare Umwälzpumpen auf geringst mögliche Leistung herunterstellen, die gerade noch alle Heizkörper versorgt. Das spart Strom und Heizenergie. Noch besser sind selbstregelnde Hocheffizienzpumpen, deren Einbau staatlich gefördert wird.
- Räume je nach Nutzung unterschiedlich warm halten
- Raumtemperaturen möglichst allgemein reduzieren (1 Grad bringt 6 Prozent Ersparnis)
- Nachtabsenkung der Heizanlage bedarfsgerecht programmieren
- Frei verlegte Warmwasser- und Heizungsrohre im Keller isolieren
- Räume im Winter mehrmals täglich kurz lüften, nicht dauerlüften. Dabei Heizkörper ausschalten
- Heizung im Sommer und während des Urlaubs ganz abstellen (im Winterurlaub: Frostschutzstellung)
- Rollläden im Winter zur Wärmeeinsparung nachts herunterlassen
- Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien (Sonnenkollektoren etc.) prüfen
Elektrizität:
- Sparsame Geräte kaufen (Euro-Energieklassenlabel beachten)
- Ganz Abschalten statt Stand-by (ggf. schaltbare Steckerleiste, Stand-by-Ausschalter verwenden)
- Kühlschrank an kühlem Ort aufstellen, Kühlung auf 6 Grad, Gefrierschrank auf -18 Grad einstellen – nicht kälter (Kontrolle mit eingelegtem Thermometer), regelmäßig abtauen, wenn nicht automatisch, Türdichtungen kontrollieren, nicht lange offen stehen lassen. Während langer Abwesenheit (z.B. Urlaub) den Kühlschrank ausschalten, entleeren, abtauen und Tür offen stehen lassen
- Verzicht auf elektrischen Wäschetrockner – im Freien trocknen schont die Wäsche, das Haus bleibt trockener.
- Immer Licht ausschalten, wenn ein Raum verlassen wird
- Möglichst viel Tageslicht nutzen (Wohnung entsprechend einrichten)
- Beim Kochen: Töpfe nur auf passende Platten stellen, bei E-Herden nur Planböden verwenden, Deckel drauf spart 300 Prozent Energie
- Backofen nicht generell vorheizen, Umluft nutzen und dabei in mehreren Ebenen gleichzeitig backen
- Wasserkocher oder Tauchsieder statt Kessel verwenden, nur tatsächlich benötigte Mengen erwärmen
- Mikrowelle ist für kleine Mengen vorteilhaft
- Computer: Aufrüsten statt Neukauf, öfter abschalten (auch den Bildschirm und Peripheriegeräte), Sleep-Mode früh programmieren
Wasser/Wäsche waschen:
- Undichte Hähne abdichten lassen
- Warmwassergeräte möglichst nur auf 60 Grad einstellen (schützt vor Verkalkung), im Urlaub ganz ausschalten
- Einhebelmischer und Thermostatarmaturen verwenden. Damit lässt sich schneller die gewünschte Temperatur regulieren
- Sechs Minuten Duschen statt Vollbad spart 300%
- Möglichkeiten zur Regenwassernutzung im Garten und beim Brauchwasser überprüfen
- Waschmaschinen und Geschirrspüler immer ganz füllen, notfalls 1/2-Menge-Taste nutzen, auf Vorwäsche verzichten, Kochwaschgang nur im Ausnahmefall verwenden und Waschmittel entsprechend der Wasserhärte dosieren
