Einfache Terrassen-Sanierung
Für die Sanierung unansehnlich gewordener Terrassen bietet sich Holz als preiswertes und natürliches Material geradezu an. Als Bodenbelag ist es angenehm begehbar, lässt sich leicht pflegen und schafft ein „mediterranes Flair“, fast wie im Urlaub.
Terrassenholz bringt mediterranes Flair in den Garten
Wer einen Sitzplatz am Haus oder ein Gartendeck am Teich plant, hat reichlich Auswahl.
Terrassenholz-System
Der Holzfachhandel hält ein umfassendes Angebot an unterschiedlichen Terrassenholz-Systemen bereit, die sich neben den Holzarten (kesseldruckimprägniertes Kiefernholz, Douglasie und Bangkirai) vor allem in der Art der Verlegung unterscheiden.
Kinderleichter Aufbau
Neu im Markt ist das System Nivelo von Osmo. Es macht die Terrassensanierung zum Kinderspiel, auch ohne besonderes handwerkliches Geschick und das in nur wenigen Stunden. Der Clou an dieser Neuheit: Man braucht keine zusätzliche aufwändige Unterkonstruktion, denn jedes Holzrost beinhaltet schon alle Komponenten die gebraucht werden, um die neue Holzterrasse fachmännisch und gerade auszulegen. Die zu sanierende Terrassenfläche benötigt lediglich einen festen Untergrund aus alten Stein- oder Waschbetonflächen.
Verschraubte Holzroste
Die solide Bauweise der Holzroste mit Edelstahlschrauben macht das System – auch auf lange Jahre hin – haltbar. Bei Bedarf kann es jederzeit einfach verändert oder ergänzt werden. Für gemietete Häuser und Wohnungen ist das Gestalten mit dem Holzrostsystem ideal. Zieht man um, nimmt man es einfach mit.
Unebenheiten ausgleichen
In jeden Nivelo-Holzrost sind fünf (von oben regulierbare) Catstep-Füße integriert, die gleichzeitig die solide und tragfähige Unterkonstruktion bilden und das System so innovativ machen. Catsteps erlauben ein präzises und schnelles nivellieren. Unebenheiten von bis zu vier Zentimetern können so bequem ausgeglichen werden. Als Werkzeug werden lediglich Wasserwaage, Imbusschlüssel und Schraubenzieher benötigt.
Erste Arbeitsschritte
Zunächst wird von der neuen Terrasse mit Hilfe der Wasserwaage der höchste Punkt ermittelt und dann das erste 90×90 cm große Element verlegt. Da sich hieran alle weiteren Elemente anschließen, ist Sorgfalt bei der waagerechten und winkeligen Ausrichtung des ersten Holzrostes besonders wichtig.
Ist das erledigt, werden die nächsten Holzroste im Schachbrettmuster angelegt, ausgerichtet und am Unterriegel des zuvor gelegten Elements verschraubt. So wird eine höchstmögliche Flächenstabilität und Belastbarkeit erreicht. Zum Schluss wird rundherum ein Bodenholz verschraubt.
Natürliche Farbtöne
Soll die neue Holzterrasse ihren natürlichen Holzfarbton auf Dauer behalten und nicht vergrauen, empfiehlt der Hersteller direkt nach dem Aufbau eine Behandlung mit Holz-Spezialöl, das es auch für die Holzarten Douglasie und Bagkirai gibt.