Anbau auf Brückenbögen
Die Albert-Schweitzer-Realschule wurde 1994 vom Architektenbüro Zastrow+Richter geplant, und 2003 vom Büro Zastrow+Zastrow erstmals erweitert. Der Neubau 2010 ist die zweite Erweiterung der bestehenden Realschule um vier Klassen, die nun zur Gemeinschaftsschule geworden ist.
“Der eingeschossige Baukörper ist aufgeständert auf Stahlbeton-Brückenbögen, so dass der Schulhof darunter fortbesteht und durch den Neubau nicht verkleinert wird”, sagt Architektin Marie Zastrow. “Durch einen verglasten Brückenbaukörper wird der Neubau in der Ebene +1 an das Bestandsgebäude angeschlossen. Diese Ebene ist im Bestandsgebäude die Haupterschließungsebene.”
Die Garderobenschränke sind in Nischen im Flur eingelassen. Der Flur ist auf seiner ganzen Länge zum Schulhof hin verglast. Die Klassenräume haben einen fast quadratischen Grundriss, denn das pädagogische Konzept bewegt sich weg vom Frontalunterricht hin zur Teamarbeit.
Der eingeschossige Schulbaukörper ist in Holzrahmenbauweise hergestellt und mit einem grau-gelben Ziegel verblendet. Eine Fluchttreppe liegt zwischen zwei Stahlbeton-Brückenbögen und führt direkt auf den Schulhof.